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Micosoft-Mitgründer klagt gegen Google, Apple und Facebook

Microsoft-Mitgründer Paul Allen hält seine Klage gegen Google, Apple und Facebook aufrecht. Der Inhaber der Firma Interval Licensing, LLC, behauptet, dass diese Unternehmen gegen eins seiner Patente verstoßen haben. Ist die Klage erfolgreich, wird sich das für Allen lohnen, Experten vermuten, ihm könnte eine halbe Milliarde Dollar Schadensersatz zugesprochen werden. Insgesamt klagt er elf Firmen an.

Noch Mitte Dezember wies ein Gericht die Klage zurück, weil die Anschuldigungen zu vage gewesen seien. Nun hat Allen die Klageschrift wohl präzisiert und erneut eingereicht. Mehr Details und Screenshots der beanstandeten Websites sollen dem Microsoft-Gründer nun Erfolg bringen.

Die Seattle Times schreibt jetzt, dass Paul Allen meint, dass sein Patent auf alle Websites angewendet wird, die automatisch ähnliche Inhalte aufrufen und anzeigen. Wenn also bei YouTube Vorschläge für andere Videos gemacht werden, dann könnte da die Idee des Microsoft-Gründers hinter stecken.

Auch in Apples iTunes-Store sieht Allen sein Patent mit der Nummer 6.034.652. Und Google wendet wohl bei seinem Betriebssystem Android eine Idee des Computerexperten an. User würden Termine und andere Nachrichten nur am Rande wahrnehmen, weil sie sehr unaufdringlich angezeigt werden. Das soll ebenfalls aus Paul Allens Kopf stammen. Seine ehemalige Firma Microsoft kommt mit Windows 7 in der Klageschrift aber nicht vor und die Benachrichtigungsfunktionen des iPhones und iPads sind nicht unaufdringlich genug, um gegen das Patent zu verstoßen. Aber Paul Allen legt sich schon mit genug Schwergewichten wie Apple, Facebook und Google an und zieht sie vor Gericht.

Bild: YouTube, Screenshot internetretailer.com

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