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MegaChat: Neuer Messenger soll sicherer sein als Skype

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Kim Schmitz, besser bekannt als Kim Dotcom, sagt Skype den Kampf an, mit dem Messenger MegaChat will er die Platzhoheit unter den Videotelefonie-Tools ergattern. Dafür sichert er den Usern absolute Sicherheit gegen Abhörmaßnahmen zu. Skype ist in letzter Zeit durch die Enthüllungen von Edward Snowden ins Gerede gekommen.

Das neue Erzeugnis des Web-Unternehmers soll im Browser laufen. MegaChat ermöglicht Chats per Text und Video, also ganz so, wie User es von Skype gewohnt sind. Dazu ist geplant, dass in dem neuen Tool auch der Versand von Daten möglich sein soll. Dies kündigte Kim Schmitz per Twitter an. Und er schloss seinen Tweet mit den Worten "Bye, bye, Skype" ab. Er scheint sich seiner Sache also sehr sicher zu sein.

Das Problem bei den Diensten aus den USA ist, dass sie gesetzlich dazu verpflichtet sind, Geheimdiensten eine Hintertür im System zu lassen, damit Gespräche abgehört werden können. Allerdings braucht sich Kim Dotcom darum nicht zu kümmern, denn er hat seinen Firmensitz in Neuseeland. Deswegen soll MegaChat ein Tool sein, das End-to-end verschlüsselt ist. Nur die beiden Nutzer können die Messages lesen, sehen oder hören.

Eigentlich sollte der neue Messenger schon im zweiten Quartal dieses Jahres gelauncht werden. Der neue Start ist für Anfang 2015 geplant. Parallel soll der Launch eines verschlüsselten Mail-Clients laufen. Die Chancen für Erfolg stehen nicht schlecht. 15 Millionen Abonnenten hat der Clouddienst Mega von Kim Schmitz bereits. Gewinne mache er aber laut CEO Graham Gaylard noch nicht, derzeit gehe es nur darum, dass der Anbieter wachse.

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