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Medal of Honor: Als Taliban Soldaten töten?

Weil man im neuen Teil der supererfolgreichen Kriegsspiel-Serie 'Medal of Honor', der zwischen dem 12. und 15. Oktober weltweit erscheinen wird, als Taliban amerikanische Soldaten töten kann, gab es Proteste der US Army und des konservativen Flügels der Politiker in den USA. Hersteller Electronic Arts (EA) änderte daraufhin das Spiel.

Nun heißt es nicht mehr 'Taliban', mit dem die Gamer auf die Jagd nach US-Soldaten gehen, sondern nun haben die Spielfiguren den allgemeinen Namen 'Opposing Force'. Damit reagierte Electronic Arts auf die Proteste aus der US Army. Auf Militärbasen hätte das Spiel in der ersten Version nicht verkauft werden dürfen.

Auch in England kam die Taliban-Idee von EA nicht gut an. 'Angeekelt' sei er, sagte Außenminister Liam Fox, berichtet die englische Zeitung 'Guardian'. Der Politiker rief sogar den Einzelhandel dazu auf, das neue 'Medal of Honor' komplett zu boykottieren. 'Geschmacklos' sei das Spiel, meinte Fox noch.

Electronic Arts hätte mit soviel Widerstand wohl nicht gerechnet. Ob der neueste Teil von 'Medal of Honor' in der geänderten Fassung auf den US-Militärbasen zum Verkauf angeboten wird, stehe noch nicht fest, berichtet der Nachrichtensender n-tv.

Nun lädt der Hersteller Gamer und Zocker zum Probespielen ein, in der 'Opposing Force'-Version. Sich potentielle Kunden zu vergraulen, in dem man das Feature gelassen hätte, dass man als Taliban auf amerikanische Soldaten im neuen 'Medal of Honor' schießen kann, das wollte EA dann doch nicht.

Medal of Honour Trailer

Bild: Website Medal of Honour

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