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Mann verklagt Facebook auf Besitz des Unternehmens

Mit einer mehr als bloß skurrilen Klage muss sich Facebook gerade herum ärgern – der New Yorker Paul D. Ceglia verklagte Gründer Mark Zuckerberg und fordert 84% Besitz an dem Unternehmen. Angeblich habe er schon seit 2003 einen gültigen Vertrag mit Zuckerberg, der ihm die Anteile an Facebook zusichern würde.

In einer ersten Stellungnahme wies das Unternehmen die Klage als 'völlig unseriös' zurück. Doch ganz so einfach dürfte es dann doch nicht gehen, denn in einer ersten Maßnahme entschied Richter Thomas Brown, das Unternehmen dürfe bis zur endgültigen Klärung des Falles keinen Kapitalanteile mehr verkaufen.

Als erstes berichtete das 'Wall Street Journal' nun von der Geschichte, die Klage wurde demnach am 30. Juni im Bezirk Allegany eingereicht. Hauptbeweis für die Forderungen von Paul D. Ceglia ist dabei ein Schriftstück mit dem Titel 'Work for Hire Contract'- nach Ansicht des Klägers spräche ihm dieses nicht weniger als 84% Besitz an dem Unternehmen zu.

So will er im Jahre 2003 für schlappe 1.000 Dollar rund 50% an Zuckerbergs Vorläufer 'The Face Book' erworben haben. Durch Programmierarbeiten an der Seite sei pro Arbeitstag 1% hinzu gekommen – und schließlich seien es eben jene 84% gewesen. Nun müssen die Gerichte entscheiden, allerdings ist Ceglia kein unbeschriebenes Blatt – angeblich versuchte er schon in der Vergangenheit mit ominösen Besitz-Ansprüchen Gerichtsverfahren gegen Großkonzerne anzuleiern.

Bild: YouTube, Jacob Bøtter(Flickr)

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