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Lustig, peinlich und voll im Trend – Videoportale im Netz

Herr Tutorial, Simon Desue oder der südkoreanische Rapper Psy – wir alle haben den Gangnam Style getanzt und ohne die Unterstützung der Onlineportale wie YouTube, MyVideo oder Clipfish wären diese Internetberühmtheiten sicherlich nicht so bekannt geworden wie sie heute sind. Im folgenden Artikel stellen wir Ihnen die vier beliebtesten Videoportale im Netz vor.

    Pixabay

Youtube.com

Alles begann mit einem 18-Sekunden-Video ("Me at the zoo") – und führte zu einer der größten Erfolgsgeschichten des 21. Jahrhunderts: YouTube. Mit rund 70 Prozent Marktanteil ist das Videoportal das größte seiner Art. Gegründet wurde es 2005 in Amerika, von den drei ehemaligen PayPal-Mitarbeitern Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim. 2006 kaufte Google das Portal für 1,3 Milliarden Euro. Mit Sitz im kalifornischen San Bruno versorgt der Onlineriese seine Fans mit Musikvideos, Filmausschnitten und selbstgemachten Video-Clips. Diese Videos können auf der Seite Youtube.com gestreamt werden, es gibt zusätzlich die Funktionen "Teilen" und "Einbetten".

Myvideo.de

MyVideo gibt es in Deutschland, der Schweiz und in Österreich – dieses Videoportal ist neben YouTube eines der großen Portale in Deutschland. 2006 wurde es vom Unternehmen MyVideo Broadband S.R.L. in Rumänien gegründet; 2007 ging es als Tochterunternehmen zu hundert Prozent in den Besitz der ProSiebenSat1 Media AG über. User können hier nicht nur Musikvideos oder Movie-Clips ansehen. Auch ganze Folgen von aktuellen TV-Serien wie beispielsweise "Spartacus", "How I Met Your Mother" oder "Homeland" werden angeboten. Darüber hinaus können Interessierte auf der Seite Buzz von MyVideo die aktuellen Highlights des Videoportals in den Kategorien Autsch!, Süss, Games, Hollywood, Mukke, Trends, Querdenker und Sport finden.

Clipfish.de

Clipfish ist ein deutsches Videoportal, das im Juni 2006 von der RTL-Tochter RTL interactiv ins Leben gerufen wurde. Auf dieser Seite können sich Besucher Musikvideos, Animes und RTL-Sendungen wie zum Beispiel "Let’s Dance" oder "Deutschland sucht den Superstar2 ansehen. Ende 2013 fand eine Neupositionierung des Onlineportals statt. Im Zuge dieser Veränderung wurde die Abschaltung des User-Generated-Contents beschlossen. Durch dieses Vorgehen möchte sich Clipfish verstärkt auf professionell produzierte Bewegbilder konzentrieren.

Vevo.com

VEVO ist ein Musikvideo-Portal und wird von Sony Music Entertainment, Universal Music Group und der Abu Dhabi Media Company betrieben. Der Dienst ist – genauso wie die anderen Videoportale – kostenfrei und finanziert sich zum größten Teil über Werbung. Der US-Dienst startete am 8. Dezember 2009 und konnte, im Gegensatz zu seinem großen Bruder YouTube, nach zweijährigen Verhandlungen mit der Verwertungsgesellschaft GEMA einen Deal erzielen. VEVO bietet seinen Nutzern rund 75 000 Videos – darunter viele neue Hits von beispielsweise Eminem, Lana Del Rey oder Shakira.

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