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5 Konsolen, die absolute Flops waren

Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte kamen so einige Spielekonsolen auf den Markt. Ok, wir kennen hauptsächlich die PlayStation, XBox, Gameboy oder Wii, aber das liegt daran, dass sie eben sehr gut und erfolgreich waren und sind. Diese Geräte haben sich durchgesetzt, aber es kamen auch eine Menge Flops auf den Markt. So etwa die Tigergame.com, die zwar einen zukunftsträchtigen Namen hatte, als sie 1997 herauskam, aber sonst wenig zu bieten hatte. Es war keine Website, sondern eine Konsole mit einer sehr schwachen Grafik, die sehr pixelig war. Die Games wie Duke Nukem 3D waren zwar ok, die Umsetzung war aber einfach nur ganz großer Mist.


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Phantom

Anfang der 2000er Jahre brachte die Firma Infinium die Phantom heraus und kaum jemand hat es bemerkt. Das Konzept war eigentlich revoutionär, denn damit konnte man sich Spiele kaufen oder ausleihen, genau so wie wir es heute mit Filmen oder Serien machen können, aber damals war man dafür wohl noch nicht so offen. Das Problem war aber auch, dass die Trailer der Games, die man sich über diese Konsole zulegen konnte, hervorragend aussahen, die Spiele dann aber nicht mehr ganz so toll waren. Nach wenigen weiteren Fails hat das Unternehmen dann auch die Finger vom Gaming gelassen.



Gizmondo

Hier haben wir es mit einer weiteren Konsole, die ihrer Zeit weit voraus war. Im Jahr 2005 wurden wir alle in die Welt der Gizmondo eingeladen und die hatte schon einiges zu bieten. Über die Konsole konnte man sich seine Lieblingssings als mp3-Dateien anhören oder die dazugehörigen als mp4-Dateien ansehen, man konnte Nachrichten verschicken, sie hatte eine Kamera und ein GPS-System. Hört sich ja eigentlich alles ganz toll und es wirkt, als sei diese Konsole mehr wie ein Smartphone. Das Problem war, dass es keine Games gab, was ja eigentlich sehr wichtig für eine Spielekonsole ist. Beim Release gab es nur ein Spiel und das war nichts anderes als ein Remake eines 90er-Atarispiels. Über die Zeit gab es dann insgesamt 14 Spiele, darunter auf eine Version von FIFA, aber dann meldete die Firma Bankrott.


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Philipps CDI

Die Firma Philipps machte sich den Umstand zunutze, dass es in den 90er Jahren sehr angesagt war, Spiele über eine CD-Rom zu spielen. Die Konsole Philipps CDI ging noch einen Schritt weiter und behauptete von sich, eine Art billigerer Computer zu sein. Man konnte sie an den Fernseher anschließen, Musik darüber hören oder einige Lernspiele spielen. Die Trailer zu anderen Spielen mit echten Schauspielern waren auch aufwändig, dennoch stellte sich kein Erfolg ein. Das lag vielleicht daran, dass man keine eigenen Ideen hatte und stattdessen einfach klaute. Es gab ein merkwürdiges Mario Bros Spiel und mehrere Versionen von Zelda, die alle schlimm aussahen und da bleibt man doch lieber beim Original. Später wurden die Games dann viel besser, aber es war schon zu spät. Insgesamt hat das Unternehmen mit dieser Konsole eine Milliarde Dollar in den Sand gesetzt.



Apple Bandai Pippin

Als Apple noch nicht für eine iPhones und Macs weltbekannt war, galt das Unternehmen noch als sehr nerdig und man versuchte sich auf dem Spielemarkt. Die Konsole sah aus wie etwas, das aus alten PC-Teilen zusammengesetzt wurde. Das Gamepad war aber schon ziemlich richtungsweisend, denn es hatte bereits einen Trackpad. Auch wenn das ziemlich gut war, wusste man nicht, wo genau der Fokus lag. Es gab Lernspiele oder auch Videos, in denen man eine Menge über die Welt erfahren konnte, aber zocken ging halt nicht so gut. Irgendwann kam zwar ein Egoshooter heraus, aber bis dahin wurden nur 42.000 Exemplare verkauft, das lag vielleicht auch am Preis von umgerechnet 600 Euro, wobei Sony ein Jahr vorher gerade die PlayStation herausbrachte, für den halben Preis. Aber es hatte doch noch etwas Gutes, denn durch die Pleite musste der damalige CEO bei Apple gehen und Steve Jobs kam wieder zurück.


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