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Julian Assange beschwert und versteigert sich

Es war lange ruhig um Julian Assange, nun meldet sich der Wikileaks-Gründer mit einem Video zurück, in dem er sich über seinen inzwischen sechs Monate dauernden Hausarrest in London beklagt. Außerdem ist Assange bei ebay aktiv. Wer genug Geld bietet, kann den Australier persönlich kennen lernen.

Über sein aktuelles Leben soll der Clip aufklären. Das Video trägt den Titel '191 Tage ohne Anklage'. Darin ist Julian Assange mit Fußfessel in dem Haus eines Freundes in London zu sehen. Die Auflagen, die der Wikileaks-Gründer erfüllen muss, sind streng. Und sie waren Voraussetzung, dass Assange, der zwei Frauen in Schweden sexuell genötigt haben soll, vor einem halben Jahr aus der Untersuchungshaft entlassen wurde.

Neben seinem aktuellen Leben in dem Londoner Haus, zeigt der Clip außerdem, wie er diese strengen Auflagen erfüllt. Assange ist zu sehen, wie er jeden Tag brav die Polizeistation in London aufsucht und per Unterschrift seine Anwesen bestätigt. All das bericht jetzt WELT KOMPAKT. Außerdem vermuten Wikileaks-Unterstützer, dass Überwachungskameras vor dem Haus wegen Assange installiert wurden.

Aber selbst unter Hausarrest treibt der Wikileaks-Gründer seine Website nach vorne. Denn Julian Assange versteigert momentan ein Essen in London über ebay. Acht Gäste können am Tisch mit dem Australier Platz nehmen. Die Meistbietenden haben also die Chance, Assange während seines Hausarrestes kennen zu lernen. Die Einnahmen sollen komplett Wikileaks zu gute kommen. Momentan steht das Höchstgebot bei 4.100 Pfund, das sind etwa 4.700 Euro.

Julian Assange unter Hausarrest

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