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Watson: Das Duell in Jeopardy geht los

Das mit Spannung erwartete Duell zwischen zwei Champions und dem von IBM entwickelten Supercomputer Watson in der TV-Show Jeopardy hat begonnen. Und das künstliche Gehirn scheint klar im Vorteil gegenüber den zwei Menschen zu sein. Watson leistete sich aber auch schon einen peinlichen Fehler.

Das künstliche Gehirn Watson soll blitzschnell die richtigen Antworten, bzw. die richtigen Fragen in der Quizshow Jeopardy ausspucken. Er ist ausgestattet mit einer riesigen Datenbank und redet mit einer männlichen, sehr warmen Stimme. Watson beweist dabei sogar eine Menge trockenen Humor.

In Jeopardy tritt er derzeit gegen die beiden Quiz-Profis Ken Jennings und Brad Rutter an, die beide schon Millionen erspielt haben. Jennings hält die meisten Siege in Jeopardy, Rutter gewann die höchste Summe aller Zeiten. Doch gegen Watson haben sie keine Chance. In der ersten Runde schaffte Brad Rutter zwar mit 5.000 Dollar ein Remis gegen Watson, Jennings kam auf 2.000 Dollar. Doch am nächsten Tag ging die Demontage der humanoiden Champions los.

Sendung 2 von Jeopardy beendete der IBM Supercomputer mit 35.754 Dollar. Rutter und Jennings kommen auf 10.400 und 4.800 Dollar. Und trotzdem ist Watson nicht vor peinlichen Fehlern geschützt. Als nach einer US-Stadt gefragt wurde, deren Flughafen den Namen eines Helden aus dem zweiten Weltkrieg trägt, antwortete der Computer mit 'Toronto'. Doch diese Stadt liegt in Kanada. Trotzdem: Der Supercomputer von IBM ist den zwei Quiz-Champions haushoch überlegen.

Jeopardy: Das Ende von Sendung 1

Bild: YouTube

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