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Das 'Internet' ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Das Internet setzt sich für Frieden auf der Welt ein, deswegen hat nun jemand das 'Internet' für den Friedensnobelpreis 2011 vorgeschlagen. Damit bekommt das www nach dem Vorschlag, die Website Wikileaks für den Preis zu nominieren, noch mehr Ehre im Zusammenhang mit dem Friedensprozess auf der Welt.

Wer genau diesen etwa skurrilen Vorschlag gemacht hat, ist unklar. Es muss ein Professor für Sozialwissenschaften, Geschichte, Philosophie, Jura oder Theologie gewesen sein, denn nur sie sind berechtigt, Menschen oder Organisationen für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen, berichtet zdnet.de.

Das Internet war maßgeblich daran beteiligt, dass in Ländern wie Ägypten der Prozess der Demokratisierung schneller vonstatten ging. Auch in Lybien und Tunesien unterstützte das Netz die Demonstranten und lieferte Kommunikationswege. Dabei taten sich besonders Facebook und Twitter hervor.

Diktatoren und Potentaten versuchen immer wieder, das Internet zu sperren und verbieten. Sie fürchten es regelrecht, ein weiteres Indiz für das friedenstiftende Element des Netzes. Sollte das Internet den Friedensnobelpreis 2011 also tatsächlich erhalten, ist nur eines unklar: Wer wird den Preis dann entgegen nehmen?

Bild: Screenshot internet-sicherheit.de, Screenshot nobelprize.org

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