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"Immersion": Kinder beim Computerspielen gefilmt

Schon bei den ersten Gameboy-Spielen schwenkte man immer hin und her, um die Tetris-Blöcke in die richtige Position zu manövrieren oder Mario vor fleischfressenden Pflanzen zu retten. Für eine Video-Kampagne der New York Times hat der Fotograf Robbie Cooper jetzt amerikanische und britische Kinder beim Konsolenspielen gefilmt. Das witzige Video heißt "Immersion" und zeigt wie versunken die Kids beim Zocken sind und wie komisch man dabei aussehen kann.

"Immersion" legt weniger Wert auf die reine Kommunikation von Bildern als vielmehr auf die sinnlichen Effekte beim Daddeln. Der Fotojournalist Robbie Cooper hat "Immersion" an Anlehnung in eine BBC-Werbekampagne produziert, in der Kinder beim Cartoon-Schauen gefilmt wurden. Die Reaktionen der Gefilmten durch die Anwesenheit einer Kamera verfälsche leicht das Ergebnis und seien teilweise langweilig anzusehen, wie Cooper in seinem Blog "Ideen, schlechte Wissenschaft und Kunst" anmerkt. Doch er lege mit seinem "Immersion"-Video den Fokus ja auch auf das weitaus spannendere und aktive Computerspielen.

Robbie Coopers "Immersion" - Kinder beim Daddeln

Das Vorbild: Kinder gucken Children’s BBC

Die jungen Gamer zeigen sich aber besonders bei "Immersion" von ihrer mitfühlendsten Art, ein Mädchen muss sogar weinen und manchmal reden die Kids mit ihren Spielgegnern. Bevor er seinen Sieg mit einem Tänzchen feiert, droht ein Junge seinem virtuellen Gegenüber: "Komm zurück! Ich stech dich ab!". Bei anderen Kindern sieht man, wie ausgeprägt und lustig sie ihre Mimik und Körperhaltung ans Spielgeschehen anpassen und völlig abgetaucht scheinen. Sehr anschaulich kann Robie Cooper dieses spannende "Versunken-Sein" mit seinem "Immersion"-Video einfangen, auch wenn die Kinder wahrscheinlich nicht der Altersfreigabe der Spiele entsprechen.

Quelle: blog.robbiecooper.org, fabianmohr.de
Bild: nytimes.com

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