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iHobo für das iPhone macht Spieler zum Odbachlosen

Mit den unzähligen Apps für das erfolgreiche iPhone für Apple lässt sich ja bekanntermaßen so einiges bewerkstelligen – und jetzt ist es mit der Anwendung iHobo sogar möglich, für eine bestimmte Zeit in die Rolle eines Obdachlosen zu schlüpfen. Wer aber bereits wieder an so respektlose Varianten wie das deutsche 'Penner-Game' denkt, bei dem sich eigentlich nur über das Schicksal von Obdachlosen lustig gemacht wurde, der liegt falsch.

iHobo ist eine Aktion der britischen Wohltätigkeitsorganisation Depaul UK in Zusammenarbeit mit dem Medienkonzern Publicis Groupe. Und das aufwendig gestaltete Spiel soll in erster Linie eines leisten, Aufmerksamkeit und Verständnis für die Probleme obdachloser Menschen schaffen. Dabei bekommt der User der App einen virtuellen jungen Menschen zugeteilt, um diesen muss er sich dann in der Folge kümmern.

Dabei geht es um das knallharte Leben auf der Straße – rund um die Uhr muss der Obdachlose mit etwas zu Essen, mit einer Schlafmöglichkeit oder einer Decke versorgt werden. Dafür klingelt dann auch schon einmal mitten in der Nacht das eigene Handy, weil es in der virtuellen Welt zu kalt geworden ist. Und kümmert man sich nicht, oder trifft man die falschen Entscheidungen, so gerät das Leben des Obdachlosen schnell außer Kontrolle.

Das führt dann soweit, dass Drogen konsumiert werden, anstatt etwas Ordentliches zu essen. Schnell endet es auch drastisch mit dem Tod des virtuellen Obdachlosen, genau für diese Problematik soll die App Bewusstsein schaffen, denn wohl selten zuvor konnte man so direkt Anteil an dem Leid betroffener Menschen nehmen – genau das soll iHobo für das iPhone nun ändern.

Der Trailer zur iHobo-App

Quelle: Socialmediaseo.net
Bild: YouTube

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