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Kaufberatung: Welches Navigationssystem ist das Richtige?

Bei der Wahl des richtigen Navigationssystems sollte man sich fragen, für welche Gelegenheit man die praktischen Weggefährten braucht. Autofahrer, Radfahrer und Jogger sind schließlich auf unterschiedlichen Pfaden unterwegs. Mittlerweile gibt es auch viele mobile Navis, die mit mehreren Disziplinen zurechtkommen. Wer keine Lust hat, ständig mehrere Geräte bei sich zu tragen, entscheidet sich für ein Handy, das über eine integrierte Navigation verfügt.

Viele Wege führen ans Ziel

In der Regel können die Benutzer eines Navigationsgeräts zwischen der schnellsten, kürzesten oder optimalen Route wählen. Die Empfehlung des jeweiligen Navigationssystems hängt zumindest beim Auto auch von der Fahrweise des Nutzers ab. So gibt es Navigationsgeräte für Autos, die mittels Erweiterung Leistungsdaten aus dem Motorraum abrufen können und ihre Tipps an das Fahrverhalten anpassen, um den Kraftstoffverbrauch zu senken. Radfahrer und Jogger bevorzugen handliche und mobile Navis, die auch die Wahl der schönsten Route ermöglichen.

Sprachsteuerung oder Touchscreen

Die meisten Navigationssysteme für Pkws verfügen über Touchscreens, über die man die gewünschten Einstellungen vornehmen kann. Beim Autofahren kann es aber schon lästig sein, wenn man die Hand vom Steuer nehmen muss, um das Navigationssystem zu bedienen. Mittlerweile gibt es auch zahlreiche sprachgesteuerte Modelle, die es dem Fahrer ermöglichen, sich auf das Geschehen auf der Straße zu konzentrieren. Navigationssysteme mit Live-Diensten können simultan Daten aus dem Internet abrufen und informieren den Nutzer zeitnah über Staumeldungen, Wettervorhersagen und Einkaufsmöglichkeiten vor Ort.

Handy mit Navigationssystem

Zahlreiche Hersteller von Mobiltelefonen haben ihren Handys und Smartphones mit Navigationssoftware ausgestattet, die entweder als On- oder Offboard-Lösungen arbeiten. Einfachere Modelle holen sich das Kartenmaterial über GPRS oder UMTS direkt aus dem Netz. Bei Smartphones mit ausreichend Speicherplatz lassen sich die umfangreichen Straßenkarten direkt auf dem Mobiltelefon speichern. So funktioniert die Navigation auch dann, wenn die Verbindung zum Server mal abbricht. Wer sich beispielsweise ein Nokia 5230 oder ein HTC Desire anschafft, kann auf kostenloses Kartenmaterial von Ovi- oder Google Maps zurückgreifen.

Fazit

Die Wahl des passenden Navigationssystems hängt neben den eigenen Vorlieben in puncto Bedienbarkeit und Komfort natürlich auch vom Preis und dem praktischen Nutzen ab. Wer die mobile Navigation nur selten benötigt, der kommt auch mit den integrierten und kostenfreien Lösungen aus, die auf vielen Handys und Smartphones zu finden sind. Langstreckenfahrer benötigen eher ein komfortables und zuverlässiges Navigationssystem, das genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die begeisterten Sportler hingegen brauchen spezielle und kompakte Navis, die einen auch abseits asphaltierter Straßen zu dirigieren wissen.

Quelle: computerbild.de
Bild: Nokia, Falk, Garmin

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