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HEVC - Alles zur neuen TV-Technologie

In den letzten Jahren hat sich die Qualität des Fernsehbildes kontinuierlich verbessert. High Definition ist das Zauberwort, wer sein Programm in HD schaut, erhält gestochen scharfe Bilder, die fast schon lebensecht vor dem eigenen Auge flimmern. Mit dem neuen High Efficiency Video Coding, kurz HEVC, soll dies noch besser werden.

    ЦЭТВ / Twitter

Die Anfänge

Die Arbeit an diesem neuen Standard begann schon 2004. Damals suchte die die ITU-T Video Coding Experts Group (VCEG) nach Möglichkeiten, Videos im Vergleich zu H.264/MPEG-4 AVC noch effizienter komprimieren zu können. Im Laufe der Jahre konnte die Bitrate tatsächlich um 25 Prozent und die Komplexität um 50 Prozent verringert werden. Die Bildqualität blieb dabei gleich.

Nächstes Jahr geht es los

Ab 2016 soll nun HEVC ins heimische Wohnzimmer kommen. Man sollte sich dann gründlich überlegen, ob man umstellt und sich ein dazu fähiges Fernsehgerät anschafft. Wer die Programme über Antenne und DVB-T empfängt, der wird bald nur noch verschlüsselte Programme sehen. Vor allem die Privatsender haben angekündigt, bald nur noch im neuen DVB-T2-Modus zu senden.

Kabel und Satellit

Über Kabel und Satellit bleibt alles gleich. Wer das Fernsehprogramm so empfängt, kann auch im nächsten Jahr alles sehen. Die Bildqualität wird sich allerdings nur auf HEVC-fähigen Geräten verbessern. Zum Weihnachtsgeschäft sollen die ersten Apparate in den Geschäften stehen. Gekennzeichnet sind sie mit einem DVB-T2 HD-Logo. Das weist darauf hin, dass die Geräte mit HECV kompatibel sind.

Streaming-Dienste rüsten um

Vor allem Streaming-Dienste wie Netflix wollen von der technischen Verbesserung profitieren. Deren Programmvielfalt wird demnächst in HECV zu sehen sein. Natürlich können die Filme und Serien auch weiterhin mit aktuellen Fernsehgeräten empfangen werden können. Wer allerdings in den vollen Bildgenuss kommen möchte, sollte auf HECV umstellen.

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