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Heiratsantrag über Computerspiel

Als der Programmierer Bernie Peng aus New Jersey in den USA beschloss, um die Hand seiner Freundin anzuhalten, verschwand er keine Gedanken an das passende Restaurant. Die Wahl eines Ringes, des richtigen Anzugs, eines netten Bouquets oder des Champagners, all das spielte keine Rolle für ihn. Er programmierte das Lieblingsspiel seiner Tammy Li so um, dass bei einem bestimmten Punktestand ein Ring und die alles entscheidende Frage auf ihrem Bildschirm erschienen.

Tammy Li ist ein großer Fan des Puzzle-Klassikers "Bejeweled", jetzt wohl erst recht. Schon im Dezember knackte sie den entsprechenden Highscore und antwortete ihrem Liebsten mit "I do". Bekannt geworden ist der Erfolgsantrag nun, da Bernie Peng in seinem Blog von seinen Bemühungen erzählte. Der Programmierer von Finanzsoftware hatte tatsächlich einen Monat Arbeit in die Veränderung des Spiels gesteckt.

Noch schöner als die Geschichte selbst ist beinahe die Reaktion des Software-Herstellers PopCap, der sich für die Entwicklung von "Bejeweled" verantwortlich zeigt. Normalerweise sähen es Spielehersteller nicht so gerne, wenn jemand an ihren Werken etwas verändert. In diesem Fall, so teilte Unternehmenssprecher Garth Chouteau mit, zolle man dem jungen Mann Respekt, er habe schließlich eine Frau erobert auf diese Art.

Doch damit nicht genug, die Marketing-Strategen von PopCap legten noch nach. Zur geplanten Hochzeit im Sommer lässt die Firma das Paar als Teil ihrer Flitterwochen nach Seattle einfliegen, wo sich der Firmensitz befinden. An die Hochzeitsgäste werden Gratiskopien des Spiels "Bejeweled" verteilt, ein paar nette Fotos werden bei der cleveren Aktion sicher auch entstehen.

Quelle: CNN.com
Bild: Cayce Newell (Flickr)

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