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Hacker lassen Sony keine Ruhe

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Sony kommt einfach nicht zur Ruhe, seit April wird das Riesenunternehmen immer wieder von Hackern angegriffen und verschiedene Seiten des Web-Imperiums geknackt. Dabei wird der japanische Konzern teilweise sogar von den Cyberpiraten verhöhnt. Die Gruppe Lulzsec soll dahinter stecken. Doch die bekennt sich nicht zu allem.

Angeblich hätte die Hackergruppe, die auf ihrer Website mit einem Boot in 80er-Grafik wirbt und den Titel 'Love Boat' erklingen lässt, jetzt 54 Megabyte an Quellcode von Sony veröffentlicht, berichtet die Technik-Website zdnet.de. Die Daten würden aus dem Sony Computer Entertainment Developer Network stammen. Außerdem soll auch Sony BMG geknackt worden sein, die Hacker sollen freien Zugriff auf das Musiklabel haben.

Die Hackerwelle gegen Sony breitet sich immer weiter aus. Auch Sony Pictures Russland und Sony Music Brasilien melden nun Angriffe. Die Gruppe Lulzsec, die dahinter stecken soll, sagte jetzt, dass sie bisher sechsmal in die Sony-Cyberwelt eingedrungen seien. Am Wochenende verhöhnten die Hacker Sony sogar, sie meinten, es sei ein Kinderspiel, das System zu knacken.

Allerdings streitet die Gruppe ab, für den Angriff auf Sony Russland verantwortlich zu sein. Eine Meldung, wonach angeblich ein Mitglied von Lulzsec verhaftet worden sei, stimme auch nicht. Bei der Person handele es sich um kein Mitglied der Gruppe. Von Sony gibt es bisher übrigens keinerlei Stellungnahme zu den nicht abreißen wollenden Hackerangriffen.

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