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Wikileaks: Geheimakte über Guantanamo

Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat mal wieder zugeschlagen und veröffentlichte über die Osterfeiertage geheime Dokumente, aus denen hervorgeht, dass im Gefangenenlager Guantanamo viele Unschuldige saßen und Menschenrechtsverletzungen passierten. Außerdem wurde ein weiterer geplanter und verhinderter Terroranschlag öffentlich.

Über mehrere Jahre soll die US-Regierung Menschen in dem Strafgefangenenlager inhaftiert haben, die gar nichts mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida zu tun gehabt hätten. Über 160 Gefangene habe die US-Regierung als 'ungefährlich' eingestuft und trotzdem über Jahre in Guantanmo festgehalten.

Außerdem soll es in dem Lager immer wieder zu Folter und Übergriffen gekommen seien. Die Geheimdokumente zeigen wohl, dass Menschenrechtsverletzungen dort nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel gewesen sein soll. Aus dem veröffentlichten Material geht aber laut dem Stern auch hervor, dass ein großer Terroranschlag verhindert worden sei.

Denn Al-Kaida hatte offenbar einen Angriff auf den Londoner Flughafen Heathrow geplant. Aussagen von Gefangenen aus Guantanamo bestätigen das wohl. Die Zellen, die den Anschlag durchführen sollten, seien schon 2002 gebildet worden. Das Flugzeugtraining hätte in Kenia stattgefunden. Der Plan, der jetzt aus den von Wikileaks veröffentlichten Geheimdokumenten hervorging, besagt, dass in Heathrow ein Flugzeug entführt werden, nach dem Start gewendet und auf das Flughafenterminal abstürzen sollte.

Bild: YouTube, Website Heathrow Airport

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