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Grimme Online Award kührt die besten deutschsprachigen Webseiten im Internet

Am 30. Mai wird wieder der Grimme Online Award verliehen, für den 23 Webseiten nominiert worden sind. Die 23 nominierten Seiten wurden aus der Vielzahl von rund 2000 Einreichungen und Vorschlägen für die Endrunde ausgewählt. Der Preis wird für herausragende Webseiten verliehen, die durch ihre Qualität bestechen.

Die Nominierungskommission würdigte die Vielseitigkeit der Einreichungen und dass sich das Internet immer mehr zu einem Medium wandle, das als Wissensarchiv und Kulturmedium genutzt wird. Auch die Möglichkeit der leichten Publikation von Inhalten für Einzelpersonen mache das Internet immer attraktiver.

Und so finden sich neben nominierten Webseiten von etablierten Medien wie dem MDR, Arte, WDR oder von Die Zeit, auch Seiten privater Blogger oder auch ein Twitter-Account. So ist zum Beispiel der Blog 'Not quite like Beethoven' von Alexander Görsdorf nominiert, indem er als Träger einer Hörprothese amüsant über das Leben mit einer Hörbehinderung erzählt.

Ebenfalls nominiert findet sich mit 'Frischfilm', eine Kurzfilmplattform des Schweizer Fernsehens. Auf der Webseite können Nutzer eigene Kurzfilme hochladen und nach Registrierung auch kommentieren und bewerten. Bei dieser Plattform geht es vor allen Dingen um die qualitativ gute Umsetzung, die das Angebot von anderen Mitbewerbern unterscheidet.

Insgesamt gibt es vier Kategorien in denen die Webseiten nominiert sind. Neben der Kategorie 'Information', sowie 'Wissen und Bildung', gibt es noch 'Kultur und Unterhaltung', ebenso wie die Kategorie 'Spezial'. Es gibt aber noch einen Publikumspreis, für den man über die Internetseite der Fernsehzeitschrift TV SPIELFILM seine Stimme abgeben kann.

Wer gewonnen hat, erfährt man Ende des Monats. Dann werden nämlich die Gewinner des Grimme Online Awards bei der Preisverleihung, die in der Kölner Vulkanhalle stattfindet, bekannt gegeben.

Bild: Adolf Grimme Institut Homepage

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