Excite

Was man beim Kauf von Grafiktabletts beachten muss

Alle Zeitgenossen, die an ihrem Rechner überwiegend grafische Arbeiten verrichten, werden die Vorzüge eines Grafiktabletts kennen. Wer gerade erst anfängt, den Rechner zur Bildbearbeitung oder für digitale Zeichnungen zu nutzen, wird schnell merken, dass die Computermaus eher einschränkend wirkt, als dass sie die beste Peripherie für diese Aufgabe darstellt.

Will man sich nun für ein Grafiktablett entscheiden, sollte man erst einmal überlegen, in welcher Größe man es sich zulegt. Wer nur ein wenig retuschiert, der braucht nicht unbedingt, ein teures Din A3 großes Grafiktablett. Das wird in erster Linie von professionellen Zeichnern benutzt. Bei kleineren Arbeitsvorgängen dürfte ein Din A5-formatiges Tablett ausreichen.

Wer auf Nummer sicher gehen will und auch etwas filigraner Zeichnen möchte, der sollte sich ein Din A4 Gerät zulegen. Neben der Größe sollte man auf jeden Fall auch darauf achten, dass einem der Eingabestift liegt. Sowohl von der Größe her, als auch vom Gewicht und der Gewichtsverteilung. Denn wenn der Stift schlecht in der Hand liegt, dann bringt auch das größte Grafiktablett nichts.

Besonders beliebt sind batterielose Modelle, bei der die Eingebestifte über Induktion ihren Strom beziehen. Da kann der Stift zumindest nicht den Geist aufgeben, nur weil die Batterie leer ist. An die Arbeitsweise mit einem Tablett muss man sich jedenfalls gewöhnen, vor allen Dingen hinsichtlich der Koordination der abstrakt getätigten Striche auf dem Tablett und dem Ergebnis auf dem Monitor.

Wer damit nicht klarkommt, dem sind Pen-Displays und auch Tablett-PCs mit einer besonderen Grafik-Funktion zu empfehlen, denn hier zeichnet man direkt auf dem Display und das kommt dem wirklichen Zeichnen auf Papier in der digitalen Welt am nächsten. Hier sind die Anschaffungskosten jedoch sehr hoch und man muss bereit sein im vierstelligen Bereich zu investieren.

Wichtig ist auch, dass man sichergeht, dass das entsprechende Gerät auch mit der bevorzugten Software kompatibel ist. Denn was bringt einem ein technisch geniales Grafiktablett, wenn die Software nicht mitmacht und man nun umlernen muss. Da sollte man sich im Vorfeld des Kaufes sowohl bei den Software- , als auch bei den Hardware-Herstellern informieren. Wer auf diese Dinge achtet, wird beim Kauf eines Grafiktabletts keine bösen Überraschungen erleben.

Bild: Wacom

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2016