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Google will ins Energiegeschäft einsteigen

Bei Google scheint man keine Grenzen zu kennen. Wie die Medien berichten, will das Unternehmen nun auch in das Energiegeschäft einsteigen. Den US-Behörden liegt bereits ein Antrag vor, durch den das Unternehmen als Energiehändler Google Energy zugelassen werden will.

Den Hauptgrund benennt Google damit, dass der Konzern versuchen möchte, klimaneutral zu werden. Denn die 24 Datenzentren von Google verbrauchen Unmengen an Strom. Schon allein eine einzige Suche bei Google verbraucht so viel Energie, wie eine Energiesparlampe mit 11 Watt in einer Stunde verbraucht.

Auf dem kalifornischen Firmensitz steht bereits ein 1,6 Megawatt- Solarkraftwerk. Seit 2007 versucht der Konzern günstigen Strom aus alternativen Energiequellen zu finden und hat extra dafür eine gemeinnützige Stiftung gegründet. Die eigene Nutzung des Stroms ist natürlich ein wichtiger Grund für Google, als Energiekonzern eingetragen zu werden.

Natürlich ist der mögliche Verkauf von Reststrom nicht die einzige Dienstleistung, die mit dem Einstieg in das Energiegeschäft zusammenhängt. Mit dem Google Powermeter entwickelt der Konzern einen intelligenten Stromzähler, der privaten Haushalten beim Einsparen von Strom helfen soll.

Es ist allerdings nicht das einzige Unternehmen, das in den Energiemarkt vorstoßen will. Auch Microsoft hat ähnliche Pläne in Sachen Strom. Ob Google tatsächlich als Energiekonzern zugelassen wird, bleibt abzuwarten.

Bild: Google, Jeremy Levine (Flickr)

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