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Google Places soll lokalen Branchenbüchern Konkurrenz machen

Die Gelben Seiten kennt natürlich jeder, und in fast allen Städten der Welt gibt es meist sogar unter dem gleichen oder einem ähnlichen Namen eine Service, der darüber über Branchen, Restaurants, Ärzte und Einrichtungen aller Art informiert – doch nun hat Google mit seinem neuen Service 'Google Places' wohl das Ziel, den guten alten Branchenbüchern den Kampf anzusagen.

Dafür stellte das Unternehmen nun seinen bisherigen Dienst mit dem Namen 'Local Business Center' komplett um und gab ihm den Namen 'Google Places'. Und die neuen Features sehen doch stark danach aus, als würde man hier gezielt ein weltumspannendes Netz für lokale Betriebe und Dienstleister aufbauen.

In Kombination mit dem erfolgreichen Google Maps wird nun Hotels, Einkaufsläden, Hotels und allen denkbaren Geschäften die Möglichkeit gegeben, sich direkt in dem Kartensystem zu präsentieren. Über ein Tag-System, das bislang allerdings nur in einigen US-Großstädten funktioniert, kann man so gezielt nach den Informationen suchen, die man in einer lokalen Umgebung gerade benötigt.

Sofort gibt es dann per Mausklick Fotos, Adressen, Öffnungszeiten und alle weiteren Informationen zur gesuchten Sparte. Geschäftskunden sollen über ein sehr einfaches System ihre Branchen verwalten können, so dass alles immer auf dem neuesten Stand ist. Sollte sich Google Places tatsächlich in der kommenden Zeit wieder expansiv ausbreiten, dürfte das eine echte Konkurrenz für die guten alten Gelben Seiten sein...

Quelle: Swissitmagazine.ch
Bild: Frank Hebbert (Flickr), Google Places

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