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Google Doodle zum 200. Geburtstag von Robert Schumann

Robert Schumann hat die Musikwelt – vor allem die Welt des Pianos – mit seinen Kompositionen nachhaltig beeinflusst, seine Stücke sind weltberühmt. Heute wäre der Musiker 200 Jahre alt geworden. Google ehrt ihn aus diesem Grunde mit einem eigenen Doodle.

Heute sehen Google-User ein Notenblatt vor sich, wenn sie die Suchmaschine öffnen. Fünf Linien übereinander, auf denen Komponisten die Noten eintragen. Am Anfang steht ein kunstvoll geschwungenes 'G', das 'O' wird gebildet aus einem Notenschlüssel, das zweite 'O' aus vier Erniedrigungen des Stammtons. In der Mitte ist wieder ein geschwungenes 'G', das 'L' ist eine Musiknote mit vier Tönen und am Ende steht ein Bassschlüssel als 'E'.

All diese Zeichen benutzte Robert Schumann sein ganzes Leben lang. Als letztes von sechs Kindern wohlhabender Eltern aus Zwickau, lernte er schon mit acht Jahren das Klavierspielen. Und es ließ ihn nicht mehr los. Anstatt eines Jurastudiums entschied er sich für die Musik. Und unterrichtete bald seine Eltern davon, die zunächst nicht begeistert waren. Sein Ehrgeiz schadete ihm allerdings. Eine Karriere als Pianist musste er aufgrund einer Fingerlähmung, die durch zu häufiges Üben auftraut, aufgeben.

Also widmete sich Robert Schumann dem Komponieren. Er hatte es aber schwer, weil Ludwig van Beethoven als direkter Konkurrent beim Publikum viel beliebter war. Selbst seine Frau Clara, eine bekannte Konzertpianistin, spielte nicht alle Stücke ihres Ehemanns. Schumann zerbrach schließlich am Misserfolg und den finanziellen Sorgen. Nach einem Selbstmordversuch landete er in einer Nervenheilanstalt in Bonn, in der er schließlich 1856 starb. Die Musikwelt lernte Robert Schumanns Kompositionen erst posthum zu schätzen...

Bild: Google, Wikipedia

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