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Google Doodle zu Heinrich Hertz 155. Geburtstag

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Heute widmet Google zu Ehren Heinrich Rudolf Hertz wieder eimal ein animiertes Doodle. Anlass dafür ist der 155. Geburtstag des deutschen Physikers, der als einer der bedeutendsten Physiker des 19. Jahrhunderts überhaupt gilt.

Er wurde am 22. Februar 1857 in Hamburg als Sohn einer angesehenen hanseatischen Familie geboren. Nach dem Abitur studierte er Mathematik und Physik. Schon 23 promovierte er mit einer Arbeit über die Rotation von Metallkugeln in einem Magnetfeld. Zwei Jahre später ist er Privatdozent für Theoretische Physik in Kiel. Danach folgen Professuren in Bonn und Karlsruhe. Im Alter von nur 36 Jahren starb Heinrich Hertz am 1. Januar 1894 in Bonn.

Hertz Entdeckungen und Experimente hatten tiefgreifende Folgen. Er entdeckte in Karlsruhe mit dem hertzschen Oszillator die elektromagnetischen Wellen und wies nach, dass diese sich auf die gleiche Art und mit der gleichen Geschwindigkeit wie Licht ausbreiten. 1886 gelang ihm ein Experiment zur Übertragung von Wellen von einem Sender auf einen Empfänger. Er schuf somit die Basis für Radios und drahtlose Telegraphie.

Die Einheit für die Frequenz wurde 1933 nach Heinrich Hertz benannt. Diese gibt die Anzahl der Schwingungen pro Sekunden an. Und genau darauf hin weist das heutige Google Doodle hin: Statt des üblichen Google-Logos wird eine Kurve in Googles Farben eingeblendet.

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