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Google Doodle: Jetzt wird's chemisch

Mit einem gänzlich unerwarteten Doodle überrascht Google die Internetnutzer, denn das Google-Zeichen besteht am heutigen Tag nur aus so genannten Fullerenen. So nennt man eine modifizierte Form des Kohlenstoffs, die vor genau 25 Jahren zum ersten Mal von Chemikern hergestellt wurde. 1996 gab es dafür den Chemie-Nobelpreis.

Bunte kleine Bälle kommen heute ins Bild gefallen, sobald man die Startseite von Google aufruft. Sie springen erst umher und formen sich langsam zum Wort Google. Doch damit nicht genug. Sobald der User den Cursor bewegt, springen sie wieder umher. Damit kann man sich stundenlang aufhalten, denn wenn man den Cursor nur ganz wenig bewegt, kann man einige wenige Fullerene zum Tanzen und zum Springen bringen. Fährt man jedoch schnell mit dem Pfeil durch die Bälle, so fliegen sie wild umher.

Die kleine bunten Kugeln sollen die so genannten Fullerene sein. Sie sind nahezu kugelförmig, bestehen aus fünf- oder sechseckigen Kohlenstoffketten, schreibt das Magazin 'Stern'. Fullerene sehen ähnlich aus wie ein Fußball, deswegen werden sie auch Fußballmoleküle genannt. Sie bilden eine sehr feste Form des Kohlenstoffs, ähnlich wie ein Diamant oder Graphit.

Im Jahr 1985, also vor 25 Jahren, stellten die drei Wissenschaftler Robert F. Curl aus den USA, Harold W. Kroto (Großbritannien) und Richard E. Smalley (USA) zum ersten Mal Fullerene her. 1996 erhielten sie dafür den Chemie-Nobelpreis. Fullerene sind aber nicht nur eine chemische Spielerei, sondern sie kommen in der Halbleitertechnik, in der Werkstoffindustrie, Optik sowie in der Krebstherapie und der Bekämpfung von Aids zum Einsatz. Mit einem skurrilen Doodle erinnert Google heute an die Entdeckung der Fullerene.

Bild: Google, Wikipedia

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