Excite

Google Doodle: Emil Berliner, Erfinder der Schallplatte wird 160

Heute vor 160 Jahren wurde Emil Berliner, der Erfinder der Schallplatte und Grammophons, geboren. Google ehrt den in die USA ausgewanderten Erfinder mit einem Doodle. Emil Berliner machte sich zusätzlich weltweit einen Namen durch andere Erfindungen.

Ein Grammophon steht heute groß auf der Google-Startseite, daneben zwei Schellackplatten, dem Vorgänger der heute noch bekannten Vinyl-Schallplatte. Emil Berliner heißt der Erfinder, der die ersten runden Tonträger auf den Weg brachte und heute noch dafür sorgt, dass weltweit DJs die Schallplatten auf den Plattentellern kreisen lassen können.

Emil Berliner wuchs mit elf Geschwistern in Hannover auf. Um dem Militärdienst in Preußen zu entgehen, wanderte er 1870 als junger Mann in die USA aus. Zunächst folgte er einem Freund seines Vaters nach Washington und arbeitete in dessen Firma. Später schlug es ihn nach Washington, wo er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielt. Nachts studierte er am Cooper Institute.

Mit einem Kohlemikrofon für Fernsprecher machte er sein erstes Geld als Erfinder. 1887 schließlich meldete er das Patent für die Schallplatte an. Sie bestand zunächst aus Hartgummi, später dann aus einem Gemisch Baumwolleflocken, Schieferpulver, Ruß und Schellack. Bis 1955 wurden die harten, zerbrechlichen Schellackplatten industriell gefertigt, erst dann wurden sie vom weicheren Vinyl abgelöst. Und da viele Musikliebhaber auch heute noch lieber Schallplatten als CDs hören, ist Emil Berliner in der Musikwelt immer noch zugegen.

Bild: Google, Wikipedia

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2016