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Google Doodle: 60 Jahre Strichcode

Nein, Google steht nicht zum Verkauf, auch wenn der Strichcode auf der Startseite etwas anderes vermuten lässt. Damit möchte der Suchmaschinen-Riese lediglich den 60. Jahrestag des Strichcodes feiern. Die Kombination aus dünnen und dicken Balken war jahrelang von keiner Einkaufsware wegzudenken.

Google zeichnete sich in letzter Zeit dadurch aus, immer wieder interessante Doodle mit dem Schriftzug "Google" zu designen. Beim Strichcode haben sie es sich ganz einfach gemacht. Die Bedeutung des Codes fällt nicht sofort ins Auge, aber die schwarzen Balken ergeben entschlüsselt selbstverständlich das Wort "Google". Da aber wohl die wenigsten Menschen die Entschlüsselung parat haben, mutet die Startseite wie ein willkürlich gewählter Strichcode an.

Der Strichcode erschien zum ersten Mal 1949 auf der Bildfläche. US-Wissenschaftler entwickelten ihn. Durchsetzen konnte er sich nicht. Erst 1977 erschien er auf Waren. In Wuppertal nahm die Erfolgsgeschichte seinen Anfang, als laut stern.de eine Gewürzmischung der Firma Wichartz den Code trug. Danach trat er seinen Welterfolg an. Doch die Tage des Strichcodes scheinen gezählt. Nach und nach setzt sich immer mehr der Funkscanner durch.

Entschlüsselt symbolisiert der Strichcode eine Zahlenreihe. Bei dem Google Doodle kann man also davon ausgehen, dass die Reihe 7, 15, 15, 7, 12, 5 sein wird. Ordnet man die Zahlen dem Alphabet zu, erscheint das Wort "Google". Und mit diesem Google Doodle feiert der Suchmaschinenriese den 60. Geburtstag des Strichcodes.

Bild: Google

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