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Google will Mubarak stürzen

Nun wird auch das Internet in die Massenunruhen in Ägypten integriert, denn Google will ab sofort aktiv die Oppositionellen und Demonstranten gegen Präsident Hosni Mubarak unterstützen. Der Suchmaschinenriese stellt der Opposition Kommunikationswege zur Verfügung.

Heute sollen es eine Million Ägypter richten. So viele Demonstranten wollen zum Präsidentenpalast marschieren und Präsident Hosni Mubarak noch einmal mit Nachdruck deutlich machen, dass das Volk will, dass das Staatsoberhaupt doch bitte seinen Hut nehmen und zurücktreten möchte.

Damit auch genügen Ägypter davon erfahren, stellt Google Kommunikationswege zur Verfügung. Es soll nun möglich sein, per Telefonanruf zu twittern, teilte die Fima laut der FAZ in ihrem Firmenblog mit. Der Anruf muss als Voicemail bei mehreren internationalen Rufnummern hinterlassen werden. Bei Twitter wird die News dann unter dem Stichwort 'egypt' gepostet.

Für diesen Service arbeiten Google und Twitter eng zusammen. Dazu kommen noch Mitarbeiter der Firma SayNow, die der Suchmaschinenriese erst letzte Woche übernommen hat. Google schreibt in seinem Blog weiter, dass es hoffe, mit diesem Angebot, den Menschen in Ägypten in dieser schwierigen Zeit bei der Kommunikation helfen zu können.

Bild: Google, YouTube

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