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GMX - FunDomains und nervige Werbung

Eine der ersten Freemail-Anbieter, die nach wie vor stark genutzt werden, ist GMX. Das Unternehmen GMX gibt es seit 1998 und ist eine Tochtergesellschaft der United Internet AG, die neben GMX auch hinter dem Freemail-Service von Web.de steckt. Neben seinem Freemail-Service, bietet GMX auch erweiterten Email-Service in zwei kostenpflichtigen Paketen an.

Aber der reguläre Nutzer sollte auch schon mit dem kostenlosen Service auskommen. Zwei Standard-Adressen, sowie drei von sogenannten FunDomain-Adressen stehen einem Nutzer unentgeltlich zur Verfügung. FunDomain-Adressen haben Endungen wie @coole-files.de oder @liebt-dich.info und richten sich an Nutzer, die eine Email-Adresse für die Freizeit brauchen. Mit einem Gigabyte Speicherplatz ist der Platz für Emails nicht gerade gigantisch groß, aber auch nicht zu klein und eigentlich ausreichend. Praktisch ist allerdings, dass Dateianhänge 20 Megabyte groß sein können. Damit ist es auch schon möglich, kleinere Videos über den eigenen Account zu verschicken.

Wer seine Email ungern im Browser verwaltet, kann über das POP3- und SMTP-Protokoll mit einem Email-Programm der eigenen Wahl sein GMX-Konto abrufen. Für die Verwendung des IMAP-Protokolls muss man allerdings einen der beiden erweiternden Dienste ProMail oder TopMail abonnieren, was wie schon erwähnt, mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Über POP3-Sammeldienste kann man seinen Account so einrichten, dass die Emails aller angemeldeten Nutzerkonten in dem ausgewählten Postfach landen. Über das OpenID Authentifizierungssystem kann man seit letztem Jahr auch direkt aus dem Account heraus, auf Soziale Netzwerke zugreifen ohne sich einzeln Anmelden zu müssen.

Das ist zwar komfortabel, aber kann bei einer gelungenen Phishingattacke auch problematisch werden, da der Angreifer damit Zugriff auf alle so integrierten Konten und Portale hat. Wem außerdem der Datenschutz wichtig ist, sollte wissen, dass über dem Wege auch Personaldaten von einem Portal zum anderen mitgeschickt werden. Richtig nervig ist bei GMX jedoch die Werbung. GMX macht Werbung, wo immer es sich anbietet. Beim Erhalten von Email, beim Verschicken von Email und mehrmals wöchentlich schreibt das Unternehmen seine Nutzer mit Werbemails an. Das kann einem ziemlich fix das Postfach voll machen. Damit muss man als Freemailer-Kunde von GMX leben. Wen das nicht stört, kann daher auch mit GMX glücklich Emails erhalten und verschicken.

Bild: GMX

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