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Gamescom 2011: Browsergames immer erfolgreicher

Schon der erste Tag der GamesCom 2011 in Köln verdeutlichte einen Trend in der Spielewelt, denn die Browsergames für Smartphones und Tablets werden immer wichtiger. In diesem Jahr wurden bereits sieben Millione Spiele-Apps verkauft, die 'konventionellen' Game-Entwickler müssen sich also warm anziehen.

Die sieben Millionen verkaufte Spiele-Apps bedeuteten einen Anstieg von 13 Prozent zum Vorjahr. Die Branche ist sich sicher, diese Sparte der Spieleindustrie gehört die Zukunft. 'Digitale Geschäftsmodelle wie Downloads, Spiele-Apps, Online-Abonnements oder der Verkauf virtueller Güter im Rahmen von Online- und Browserspielen sind stark im Kommen und machen mittlerweile etwa 26 Prozent des Gesamtumsatzes aus', sagt Olaf Wolter, Geschäftsführerdes Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) laut der Website netzwelt.de.

Die Spielehersteller für PC- und Konsolenspiele müssen sich mit der neuen Konkurrenz aus dem Internet befassen. Die Firmen für Videospiele erwirtschafteten im ersten Halbjahr von 2011 zwar einen Umsatz von 639 Millionen Euro, das bedeutet jedoch einen Wachstumsrückgang von zwei Prozent, wie jetzt auf der GamesCom 2011 vermeldet wurde. Im Bereich Internet- und Browsergames wurde in 2010 dagegen ein Umsatz von 154 Millionen Euro gemacht, das ist ein Anstieg von 15 Prozent. Trotzdem sind die Spiele für Konsolen wie PS3 und Xbox 360 noch immer der Stützpfeiler der Industrie.

Die GamesCom 2011 findet vom 17. bis zum 21. August in Köln statt. Auf der Spielemesse werden sowohl Welt-, als auch Europa- und Deutschlandpremieren präsentiert. Insgesamt stellen die Firmen über 300 verschiedene Spiele vor. Auf dem 120.000 Quadratmeter großen Gelände der Messe Köln bauen 550 Aussteller ihren Stand auf. Die GamesCom 2011 begrüßt dieses Jahr auch Firmen aus Brasilien, Taiwan und Mexiko sowie 4.700 Journalisten aus 49 Ländern. Die Organisatoren hoffen auf 250.000 Besucher.

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