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Frankreich bestraft Google

Für Google wird es ziemlich teuer: Dass die berühmt-berüchtigten Google Street View-Wagen private Daten aus WLan-Netzen gespeichert haben, fand die französische Datenschutzkommission gar nicht witzig und verhängte nun eine satte Geldstrafe.

Wenn es um Datenschutz, kennt Frankreich anscheinend überhaupt keinen Spaß. Nachdem die Datenschutzkommission herausgefunden hatte, dass die Google Street View Wagen auch private Nutzerdaten aus WLan-Netzen gespeichert haben, ging sie sofort gegen Google vor. Und zwar mit aller Härte.

Die Commission nationale de l"informatique et des libertés (CNIL) verdonnerte den Internetriesen zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro. Das ist die höchste Strafe, die die französische Datenschutzkommission in ihrer Geschichte je ausgesprochen hat. Das berichtet jetzt die Süddeutsche online.

Dabei hatte Google in Absprache mit allen staatlichen Stellen versprochen, diese Daten komplett zu löschen. Außerdem entschuldigte sich das Unternehmen Mitte 2010 für die Speicherung. Trotzdem ließ sich die französische Datenschutzkommission nicht erweichen und verdonnerte Google zu 100.000 Euro, weil die Google Street View Wagen private Nutzerdaten gespeichert haben.

Bild: Google, CNIL

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