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Flattr: Freiwillig Geld zahlen für gute Artikel im Internet

Wem Inhalte und Artikel im Internet gefallen haben, kann diese Begeisterung jetzt über Flattr mit einer kleinen oder großen Spende zum Ausdruck bringen. Mit dem Social Payment Service wird nämlich mit einem Mausklick ein Betrag an den Autoren überwiesen.

Im März 2010 gründete der Schwede Peter Sunde Flattr in seinem Heimatland. Sunde war schon Mitbegründer der Torrent-Tracker-Site 'The Pirate Bay'. Der Name 'Flattr' setzt sich zusammen aus den Worten 'Flatrate' (Pauschalgebühr) und 'flatter' (gefallen). Und diese zwei Worte drücken eigentlich schon genau aus, wofür Flattr steht.

Das Prinzip von Flattr ist simpel. Jeder, der sich auf der Flattr-Seite registrieren lässt, wählt eine Summe, die er monatlich dafür ausgeben möchte, Internetinhalte zu loben und zu unterstützen. Minimum für einen Flattr-Beitrag sind 2 Euro. Gefällt dem User ein Artikel, drückt er den Flattr-Button, den immer mehr Websites haben. Am Ende des Monats werden die Klicks des Users addiert und sein eingezahlter Betrag wird gleichmäßig auf die Artikel verteilt.

Flattr funktioniert über Paypal oder Moneybookers. Obwohl der Social Payment Service schwedischen Ursprungs ist, verbreitete er sich laut Wikipedia zunächst im deutschsprachigen Raum. Die Deutschen haben also anscheinend ein Herz für Autoren von Internetartikeln, die sie dann mit Flattr finanziell unterstützen.

Bild: Wikipedia

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