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Faceporn gewinnt Klage gegen Facebook

Und wieder haben wir eine Story zum Thema 'Facebook im Krieg gegen alle' - diesmal musste Zuckerberg & Co aber klein nachgeben, denn diese Klage hat der Gegner 'Faceporn' gewonnen.

Die norwegische Porno-Webseite Faceporn stand eine Weile still, weil Facebook gegen die Pornoseite geklagt hatte. Das Unternehmen wollte nicht, dass die Seite mit dem Namen online bleibe, - wegen der Ähnlichkeit des Namens! Denn mittlerweile wissen wir ja, dass Facebook alles verklagt, was im Namen ein 'Face' oder 'Book' hat!

Doch in diesem Fall haben die Richter entschieden, dass es keine Verwechslungsgefahr gibt und dass Facebook nicht nachweisen könne, dass Faceporn gezielt Nutzer abwerben wolle. Außerdem sieht sich das Gericht in den USA nicht zuständig. Die Seite darf also erstmals weiter unter ihrem bisherigen Namen Faceporn online bleiben. Ein Schlag für Facebook. Dieses Urteil könnte außerdem für andere Prozesse richtungsweisend sein.

Facebook verlangte unter anderem die Übergabe aller Domains. Außerdem kam während des Streits zum Vorschein, dass sich Facebook bereits zehn Warenzeichen schützen konnte und siebzehn weitere noch auf ihre Freigabe warten. So hat Facebook beispielsweise die Rechte an Face, Book und Wall angemeldet.

Facebook kann jetzt nur noch vor einem norwegischen Gericht klagen, da sich das amerikanische nicht dafür verwantwortlich fühlt, ob das Ergebnis ähnlich erfreulich für Faceporn sein wird, bleibt abzuwarten.

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