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Facebook-Spaß 'Planking' fordert Todesopfer

Das so genannte 'Planking' ist eigentlich nur ein Riesenspaß auf Facebook, nun fand ein Mann in Australien den Tod dabei. Es geht darum, sich in möglichst skurrilen Situationen steif wie ein Brett irgendwo hinzulegen und sich dabei fotografieren zu lassen.

Vor einem Jahr brach in Großbritannien die Welle los, als immer mehr Menschen sich hinlegten und Fotos machen ließen. Zu Beginn nannte man das Spiel noch Lying Down Game, in Autralien nannte man es dann 'Planking'. Die Regel besagt, dass der Planker sich flach auf den Bauch legen und die Arme an den Körper angelegt haben muss. Genau so tat es am Samstagabend ein Australier – und starb dabei.

Angetrunken wollte sich Acton B. auf dem Geländer eines Balkons fotografieren lassen. Der Balkon lag allerdings im siebten Stock. Der Australier fiel in die Tiefe und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Nothelfer versuchten noch 20 Minuten lang, ihn am Leben zu erhalten. Vergeblich, wie Spiegel online berichtet.

Nun wird auch in der Planking-Society darüber diskutiert, ob dieser Spaß nicht langsam in etwas Gefährliches abrutscht. Es war eigentlich zu erwarten, dass mit der Zeit die Posen immer extremer werden, um noch in der Flut der 'Planking'-Fotos auf Facebook aufzufallen. Mit Acton B. hat 'Planking' nun sein erstes Todesopfer gefordert.

Bild: Facebook 'Planking Australia' 1, 2

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