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Winklevoss-Zwillinge verlieren Rechtsstreit um Facebook-Gründung

Es dürfte der letzte Akt in einem schier endlosen Rechtsstreit um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sein - in einem endgültigen Urteil verloren seine ehemaligen Kommilitonen mit einer neuerlichen Klage. Die Zwillingsbrüder Cameron und Tyler Winklevoss wurden nun vom höchsten Gericht zurück gewiesen, obwohl sie schon in einem ersten Vergleich eine Abfindung von 65 Millionen Dollar erhalten hatten, wollten sie nun noch einmal deutlich mehr bekommen.

Doch daraus wird nichts, der Facebook-Rechtsstreit dürfte nun für alle Zeiten beigelegt sein. Der Fall wurde von den Winklevoss-Brüdern abermals aufgerollt, weil sie Mark Zuckerberg vorwarfen, sie bei der Höhe der Abfindung nicht über den wahren Wert von Facebook informiert zu haben. Grundsätzlich ging es in dem Streit darum, ob und in welchem Ausmaß Zuckerberg damals die Idee der Brüder gestohlen hatte um daraus Facebook zu machen.

Die Auseinandersetzung zwischen den beiden Parteien bildete die Grundlage für den Film 'The Social Network', der die Erfolgsgeschichte um die Firmengründung von Facebook nacherzählte. Nun ist der Streit nur noch Vergangenheit. 'Irgendwo muss das Verfahren einmal beendet werden. Das ist jetzt der Fall', so Richter Alex Kozinski in seiner Begründung des Urteils. Die Facebook-Gründung ist also entschieden, und die Winklevoss-Zwillinge müssen sich ihren bisherigen Millionen zufrieden geben...

Quelle: RP-Online
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