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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg kritisiert 'The Social Network'

Mark Zuckerberg hält nicht viel von David Finchers Film 'The Social Network', denn der Facebook-Gründer meinte, dass der Inhalt nicht der Wahrheit entspräche. Bis jetzt hat sich Zuckerberg zurückgehalten, den Film, der die Gründung von Facebook beschreibt, zu kommentieren.

Damit ist wohl jetzt Schluss. Mark Zuckerberg hat den Film gesehen, einiges positives bemerkt, aber auch viel Falsches mitbekommen. Vor einer Gruppe angehender Unternehmer sprach er an der Stanford University über den Streifen und durchkreuzte damit die bisherige Taktik des Facebook-Managements, den Film mit Schweigen zu strafen.

Dass Zuckerberg nicht gut auf Regisseur David Fincher und die Drehbuchautoren zu sprechen ist, dürfte klar sein. Denn 'The Social Network' beschreibt den Facebook-Gründer als Soziopath, Ideenklauer und Sitzengelassenen, wie WELT online es ausdrückt. 'Der Film stellt es so dar, als ob ich Facebook nur erfunden hätte, um eine Freundin zu finden oder in vornehme Clubs zu kommen', meinte Zuckerberg. Das sei aber falsch, denn in Wahrheit sei er damals schon mit seiner jetzigen Freundin zusammen gewesen.

Er habe Facebook gegründet, weil er es liebe, Dinge aufzubauen, ohne weitere Hintergedanken. Das könnten aber Filmemacher nicht begreifen, sagte Zuckerberg. Und tatsächlich ist es so, dass Regisseure gerne eine dramatische Liebesgeschichte um alles herum aufbauen, weil sich das besser an der Kinokasse verkaufen lässt.

Positives gibt es aber auch über 'The Social Network' zu berichten. Zuckerberg lobte ausdrücklich die Detailgenauigkeit des Films. „Jedes einzelne Hemd, jeder Pullover, den ich im Film trage, befindet sich tatsächlich in meinem Besitz.“ Insgesamt lässt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg aber nicht viel Gutes an 'The Social Network', der die Gründung von Facebook angeblich falsch darstelle.

Trailer zu 'The Social Network'

Bild: YouTube 1, 2

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