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Facebook und Electronic Arts gehen Kooperation ein

Der Spieleriese Electronic Arts und das soziale Netzwerk Facebook gehen ab sofort gemeinsame Wege. Die beiden erfolgreichen Unternehmen haben einen Fünfjahres-Vertrag abgeschlossen. EA möchte mit dieser Kooperation noch größer auf dem Markt der Gelegenheitsspieler werden.

Seit es Facebook gibt, steigt auch die Anzahl der Gamer, die zwischendurch mal ein wenig Farmville oder Mafia Wars zocken. Auch wenn viele User von diesen Game-Apps und vor allem von den ständigen Einladungen dazu genervt sind, muss eins festgestellt werden: Diese kleinen Spielchen können süchtig machen.

Mit den Tochterfirmen Pogo und Playfish ist Electronic Arts zwar auf dem Markt der Spiele-Apps zwar schon vertreten, mit Facebook wird EA dies aber noch verstärken. Die Zahl der Gelegenheitsspieler steigt immer mehr und Electronic Arts möchte anscheinend ein größeres Stück vom Kuchen. In den vergangenen zwei Quartalen machte das Unternehmen laut der österreichischen Zeitung 'Kurier' Verluste, die aber mit der Veröffentlichung von FIFA 11 eingegrenzt werden konnten.

Die Zusammenarbeit mit Facebook ergibt Sinn, denn der Spielerhersteller EA möchte die so genannten Facebook Credits als Zahlungsmittel für seine Spiele-Apps verwenden. In den nächsten fünf Jahren wird Facebook dann 30 Prozent und Electronic Arts 70 Prozent der erwirtschafteten Einnahmen aus den EA-Games bekommen.

Bild: Faceboook, EA

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