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Sicherheit: Facebook erhält blauen Brief

Mit einem offenen Brief an Facebook weist jetzt der Sicherheitsdienstleister Sophos auf die nach wie vor vorhandenen Sicherheitslücken in dem Social Network hin. Dabei ist das Schlimme nicht, dass diese Risiken jetzt erst entdeckt wurden, sondern schon lange bekannt sind.

Schon seit Jahren rügt Sophos Facebook dafür, dass es dort eklatante Sicherheitsücken geben würde. Aber das Social Network hat sie bisher nicht geschlossen. Selbst die einfachsten Änderungen, um die Daten der Nutzer zu schützen, wurden bis jetzt nicht umgesetzt. Diese Ignoranz macht Sophos nun in dem offenen Brief deutlich.

Sophos fordert ab sofort mehr Engagement von Facebook in bezug auf Datensicherheit. Der Sicherheitsdienstleister meinte, dass sich dessen Kunden immer wieder besorgt über die Sicherheit auf dem sozialen Netzwerk erkundigen würden. Dabei wäre es so einfach: Sophos schlägt vor, die Standardeinstellungen der Privatsphäre abzuändern. Das wäre schnell und unproblematisch möglich.

Außerdem solle Facebook Apps von externen Anbietern erst prüfen, bevor sie zugelassen werden. Dazu fordert Sophos eine durchgängige SSL-Verschlüsselung. All diese Maßnahmen kämen nicht nur den Nutzern zugute, sondern dem Social Network selbst, wie die Website winfuture.de berichtet. Denn Facebook werde immer mehr zu einem Malware- und Spamverteiler.

Bild: Screenshot elcario.de, Screenshot kerrvilleisd.net

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