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Facebook räumt Fehler beim Datenschutz ein

Nach all den Meldungen über den lässigen Umgang mit dem Datenschutz bei Facebook, hat Gründer Marc Zuckerberg nun eingelenkt und will diesen nun verbessern - Oder besser ausgedrückt geht es wohl vielmehr um eine Vereinfachung, denn es ist nicht wirklich einfach, die Datenschutz-Optionen bei Facebook einzurichten, geschweige denn zu finden.

Die größte Kritik die Facebook momentan erfährt, ist, dass es Informationen der Nutzer an Dritte weitergibt. Das ist möglich, weil die voreingestellten Nutzungsbedingungen es erlauben und der Nutzer bestimmte Optionen erst aus- oder anschalten muss, damit diese Weitergabe nicht passiert. Und für bisher ungeübte Facebook- oder Internet-Nutzer, sind diese Einstellungsmöglichkeiten auch nicht so schnell auszumachen.

Zuckerberg hat dabei seine höchst eigene Art das mitzuteilen: Er spricht davon, dass man dem Nutzer die Möglichkeit geben wollte, viel Finetuning bei der Privatsphäre zu betreiben und dass der Nutzer das wohl nicht wolle. Aber er gab auch zu, dass Fehler gemacht worden sind. Das Unternehmen will nun die Komplexität der Einstellungen in Sachen Privatsphäre verringern.

Inwieweit sich das tatsächlich im Sinne des Nutzers ändern wird, bleibt abzuwarten. Immerhin ist Zuckerberg natürlich immer noch darauf bedacht, mit Facebook und den Informationen der Nutzer sein Geld zu verdienen. Allerdings muss er auch aufpassen, dass ihm die Autoritäten nicht all zu sehr auf die Finger schauen und ihm bei Nichtgefallen empfindliche Strafen aufbrummen.

Wie die FAZ Online mitteilt, hat Zuckerberg sogar Kritiker in den eigenen Reihen. So gibt es zahlreiche Mitarbeiter, die ihn schon im Vorfeld darauf hingewiesen haben, dass man die Einstellungsmöglichkeiten vereinfachen solle. Das war allerdings keine Option, auf die er eingehen wollte. Erst der öffentliche Druck brachte Zuckerberg nun dazu Fehler im Umgang mit der Privatsphäre bei Facebook einzugestehen.

Bild: Facebook Homepage

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