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US-Unternehmer will die Hälfte von Facebook

Der amerikanische Unternehmer und Holzhändler Paul Ceglia behauptet, dass ihm 50 Prozent von Facebook gehören würden, diesen Anteil will er nun vor einem US-Gericht durchsetzen. Schon im letzten Jahr beanspruchte Ceglia Teile von Facebook – und verlor die Klage.

Damals waren es gar 84 Prozent, die der angebliche ehemalige Geschäftspartner von Mark Zuckerberg forderte. Nun überarbeitete Paul Ceglia die Klage und will 'nur noch' die Hälfte von dem supererfolgreichen sozialen Netzwerk Facebook haben. Er reichte die Klage erneut bei einem US-Bundesgericht ein.

Angeblich habe Zuckerberg ihm im Jahr 2003 die Hälfte der Firma um Facebook abgetreten. Sollte sich der Start der Website verzögern, sollten es sogar noch mehr werden. Ceglia verzichtete aber wohl auf diese Zusatzklausel, bevor Facebook 2004 dann online ging. Das berichtet jetzt der Technologieblog silicon.de.

Die Klage stützt sich auf einen angeblichen E-Mail-Verkehr, den Paul Ceglia mit Mark Zuckerberg damals führte. Die Facebook-Anwälte behaupteten aber schon im letzten Sommer, dass der Kläger ein Betrüger sei. Die Vorwürfe seien 'völlig unseriös'. Und tatsächlich ist Paul Ceglia vor der Justiz kein Unbekannter, ihm wird Betrug mit Holzpellets im Wert von 200.000 Dollar vorgeworfen.

Bild: Facebook, Screenshot news.com.au

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