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Facebook lockert seine Einstellungen

Das soziale Netzwerk Facebook bietet seinen Nutzern demnächst mehr Kontrolle darüber, wer auf private Infos und Fotos zugreifen darf und wer nicht. Damit rudert Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ganz schön zurück. Das sollen aber nicht die einzigen Neuerungen bleiben.

Noch vor wenigen Wochen sagte Zuckerberg, dass der Trend seiner Meinung nach dahin gehe, dass Nutzer ihre Infos zugänglich für alle machen wollen. Damit lag und liegt er aber wohl vollkommen daneben. Nun sagt er laut n-tv selbst: 'Ich würde etwas ja online mit anderen teilen, aber ich möchte das nicht gleich 250 Leuten zeigen. Oder meiner Oma, oder meinem Chef.'

Nun haben Facebook-User die Möglichkeit, genau eingrenzen zu können, wer Infos, Bilder, Pinnwandeinträge und was sonst noch bei Facebook möglich ist, sehen kann. Es können mehrere Freundeskreise gebildet werden, für die dann auch unterschiedliche Einstellungen vorgenommen werden können. 'Entweder alle oder keiner' gehört bei Facebook also der Vergangenheit an.

Zuckerberg und Facebook reagieren mit den Änderungen wohl darauf, dass immer wieder kritisiert wurde, dass es beim sozialen Netzwerk mit dem Datenschutz nicht so weit her ist. Die Privateinstellungen waren bisher so voreingestellt, dass Infos für alle zugänglich waren. Selbst private Fotos von Zuckerberg waren mal für kurze Zeit online.

Der Facebook-Gründer kündigt eine weitere Neuerung an: Es soll bald über ein Dashboard zu sehen sein, welche Personen die eigene Seite besucht haben. Das soziale Netzwerk Facebook gibt seinen Usern also mehr Kontrolle über den Informationsfluss und versucht zumindest ansatzweise, sich nach Datenschutzbestimmungen zu richten.

Bild: YouTube, Facebook

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