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Facebook: Immer schön brav bleiben

Wer häufig auf Facebook postet und seinen Status immer wieder aktualisiert, sollte darauf achten, dass er beleidigende Äußerungen und peinliche Statements unterlässt, denn die Suchmaschine Openbook durchforstet die sozialen Netzwerke nach unanständigen Meldungen.

Wer seinen Chef auf Facebook beleidigt, könnte in Teufels Küche kommen. Das eh schon sehr offene Facebook lässt sich nämlich mit der Suchmaschine Openbook leicht nach Äußerungen wie 'Mein Chef ist ein Arschloch' durchsuchen. Auf heikle Begriffe und Kraftausdrücke springt die Suchmaschine sofort an.

Wer sich davon überzeugen will, wie leicht es ist, das soziale Netzwerk Facebook nach Kraftausdrücken oder heiklen Begriffen zu durchsuchen, der sollte mal auf youropenbook.org gehen. Einfach den gewünschten Ausdruck eingeben, und schon bekommt man alle Statusmeldungen angezeigt, in der das Wort fiel.

Der Grund dafür, dass das so einfach ist, ist laut dem Schweizer Magazin '20Minuten' die Tatsache, dass seit dem 21. April die Such-Programmierschnittstelle bei Facebook offen ist. Openbook vergleicht dann einfach den Suchbegriff mit den öffentlichen Status-Updates. Userbild und Name werden gleich mit veröffentlicht. Die Suchmaschinen Google und bing kriegen das nicht so komfortabel hin. Wer nach Beleidigungen auf Facebook sucht, muss openbook benutzen.

Bild: youropenbook.org

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