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EU will Roaming-Gebühren abschaffen

Die Grenzen innerhalb der EU sind bereits weggefallen, jeder Bürger kann sich innerhalb der Europäischen Union bewegen und sogar seinen Arbeitsplatz angeben, wo er will. Nur Smartphone-Nutzer spüren diese Grenzen noch, anhand der sogenannten Roamning-Gebühren. Denn wenn man in einem anderen Land sein Handy benutzt, um ins Internet zu gehen, können erhebliche Kosten entstehen.

Doch damit soll bald Schluss sein, wenn es nach der EU geht. Die EU-Kommissarin für digitale Themen, Neelie Kroes, hat nun vorgeschlagen: "Ich möchte, dass Sie in Ihre Wahlkreise fahren und sagen können, dass wir Schluss machen können mit den Roaming-Kosten. Ich möchte, dass Sie und ich den Bürgern zeigen, dass die EU wichtig ist für ihr Leben."

Die Roaming-Gebühren würden nicht zum EU-Binnenmarkt passen, meint Kroes. Jeder Smartphone-Nutzer solle sich innerhalb der Europäischen Union frei im Netz bewegen und SMS verschicken dürfen. Genauso, wie er das auch in seinem EU-Heimatland tun kann.

Laut der Website androidnext.de sollen die Pläne wohl bis 2015 in die Tat umgesetzt werden. Doch es wird von den Providern wohl Widerstand erwartet, schließlich verlieren die eine Menge Geld durch das Vorhaben, die Roaming-Gebühren wegfallen zu lassen. Es darf erwartet werden, dass dieser Verlust an anderer Stelle von den Smartphone-Nutzern wieder eingeholt wird.

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