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Die Erfolgsgeschichte des Poker

Jeder hat schon mal von dem Kartenspiel Poker gehört und wahrscheinlich auch schon mal selbst gepokert. Die Geschichte dieses Spiels geht über 400 Jahre weit zurück und überraschenderweise hat das Pokerspiel, wie wir es heute kennen, seinen Ursprung nicht in den USA, wie man vielleicht vermutet hätte, sondern in Deutschland. In diesem Artikel soll die Geschichte des Poker von einem einfachen Kartenspiel bis hin zu einem weltweit beliebten Spiel beleuchtet werden, bei dem man nicht mehr nur am Pokertisch sitzen muss, sondern online auf Websites wiedas Lapalingo casino gegen Gegner aus der ganzen Welt antreten kann. Inzwischen gibt es sogar viele Spieler, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und als Pokerprofi ihren Lebensunterhalt damit verdienen.

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Aber gehen wir doch zunächst mal zum Anfang zurück. Wir kennen Poker in erster Linie aus Westernfilmen, in denen die Cowboys im Saloon sitzen und bei Whiskey oder Bier um Geldbeträge pokern. Allerdings muss man viel weiter in der Historie zurückgehen, um den Ursprung dieses Spiels auszumachen, denn sehr vereinfachte Formen des Poker gab es schon vor über 400 Jahren. In Deutschland spielte man dagegen „Pochen“, was soviel wie „Prahlen“ bedeutet. Die erste Erwähnung dieses Spiels konnte im Jahr 1829 ausgemacht werden. Doch auch in anderen europäischen Ländern hatte man seine frühe Variante des Poker. In Spanien spielten die Menschen Primero, in England hieß es Brag, in Frankreich nannten sie es Poque und in Irland Poca. Die Namen klingen schon sehr ähnlich und das ist sicherlich auch kein Zufall.

Allerdings bringt man Poker in erster Linie mit den Vereinigten Staaten von Amerika in Verbindung und das aus gutem Grund. Während sich die Begeisterung für diese Kartenspiele in Europa nicht so sehr ausweitete und stattdessen immer wieder neue Spiele erfunden wurden, brachten Einwanderer all diese Frühformen des Pokerspiels in die USA, wo es dann weiterentwickelt wurde. Es ist historisch überliefert, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert Poker in New Orleans besonders beliebt war. Allerdings sah es damals noch etwas anders aus. Gespielt wurde mit vier Spielern und 20 Karten ohne Draw. Besonders gerne wurde es auch auf den Riverboat Casinos auf dem Mississippi gespielt. Von dort aus trat es seinen Siegeszug in den USA an.

Bis heute hat man Poker öfter verändert. So entschied man sich schnell, auf das englische Kartendeck mit 52 Karten umzusteigen. So kamen dann auch neue Kombinationen wie der Flush hinzu. Wann genau der Draw hinzugefügt ist, weiß man nicht mehr so genau, aber es muss noch vor 1950 gewesen sein, denn seitdem ist er bekannt.

Da sich Poker in den USA immer weiter verbreitete, gab es auch immer wieder neue Varianten. Der Joker kam hinzu und es gab die sogenannten Wild Card Games. Noch vor dem Jahr 1900 entwickelte sich außerdem noch Split-Pot Poker, mit dem es möglich war, den Gewinn unter zwei Spielern aufzuteilen, wenn diese ein gleich starkes Blatt zu bieten hatten. In den frühen Jahren des 20. Jahrhundert wurden dann die Community Cards hinzugefügt. Dies sind die Karten, die offen aufgedeckt vor allen Spielern liegen und von jedem genutzt werden können. Diese Variante ist in den heute angesagten Pokervarianten wie Texas Hold ’Em ebenfalls sehr wichtig.

Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Poker dann zu einer wahren Wirtschaftskraft. Ein Mann names Benny Binion, der sehr erfolgreich Casinos in Las Vegas betrieb brachte den Stein ins Rollen. Binion hatte 1951 die Idee, ein Match zweier Pokerprofis in seinem Casino austragen zu lassen. Allerdings hatte das Spiel immer den Beigeschmack von illegalem Glücksspiel und ihm hing eine Hinterzimmermentalität an. Es dauerte noch etwas, bis sich das ändern sollte. In den späten 60er und 70er Jahren begann dann die große Renaissance im Poker und es wurden in den USA erste größere Turniere ausgetragen und die World Series of Poker wurde ins Leben gerufen. In den 90er Jahren kamen dann die ersten TV-Übertragungen dazu.

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Dies machte Poker in erster Linie für Fans und Zuschauer interessiert. Einer davon hieß Chris Moneymaker und er gab den Anstoß, dass man auch als Pokerfan mit dem Spiel Geld verdienen kann, wenn man fleißig trainiert und es gut beherrscht. Durch Online Gaming kann sich inzwischen jeder für große Turniere qualifizieren. Moneymaker gelang das 2003 für das Main Event der World Series of Poker. Sensationellerweise gewann er das Turnier in Las Vegas schließlich und nahm 2,5 Millionen Dollar Preisgeld mit nach Hause.

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