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ebay erhöht Verkaufsgebühren

Schleichende Gebührenerhöhung bei ebay, auch wenn das Online-Auktionshaus es nicht explizit ausspricht, so erhöht es doch die Angtebotsgebühren für Privatverkäufer. Lediglich Verkäufer, die hohe Gewinne erzielen, sparen durch die Neustrukturierung Geld.

Alles wird teurer – nicht bei ebay. Damit wirbt derzeit das Internet-Auktionshaus. Ziemlich dreist. Die Verkaufsprovisionen sollen übersichtlicher gestaltet und angeglichen werden, heißt es aus der ebay-Zentrale. Doch wie die Website zdnet.de berichtet, sei das ganze nur eine versteckte Erhöhung der Gebühren. Wer allerdings Verkaufserlöse über 500 Euro erzielt, profitiert von der neuen Regelung. Dann wird eine einheitliche Provision von 45 Euro fällig.

Bis 500 Euro müssen die Verkäufer nun neun anstatt acht Prozent des Verkaufspreises zahlen. Das gilt nicht für Verkaufsprovisionen für Handyverträge, Fahrzeuge, Boote und Flugzeuge. Aber als Privatverkäufer hat man ja eher selten eine Yacht oder eine Boeing im Angebotsordner bei ebay stehen.

Weiterhin bestehen bleibt allerdings das so genannte 0-Cent-Angebot. Wer sein zu versteigerndes Gut nur in einer Kategorie und mit einem Startpreis von einem Euro einstellt, bezahlt auch nach weiterhin keine Angebotsgebühr. Die Neuregelung der Gebührenstruktur bei ebay tritt am 13. Juni in Kraft.

Bild: e-newschannel.de

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