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Ebay ändert Regeln für Verkäufer und Käufer

Nach mehreren Berichten hat Ebay neue Regeln eingeführt: Diese betreffen vor allen Dingen die Händler und Privatverkäufer. Mit den Änderungen werden auch einige Erneuerungen, die noch aus dem Herbst stammen, zurückgenommen.

So hatte das Onlineauktionshaus viele Händler dazu gezwungen, bestimmte Waren versandkostenfrei zu verschicken. Damit wollte man eigentlich Wucherpreise bei den Versandkosten vermeiden. Händler, deren Artikel allerdings nur für wenige Euro versteigert worden sind, machten durch diese Regelung ein Verlustgeschäft.

In den neuen Regeln wurde diese Maßnahme korrigiert und man hat mit sieben Euro eine Obergrenze für die Versandkosten bestimmter Artikel eingeführt. Gleichzeitig müssen neue Verkäufer in der Anfangszeit die Abwicklung über das hauseigene Bezahlsystem Paypal akzeptieren, wenn der Kunde sich dafür entscheidet.

Positiv für Händler ist, dass es einfacher ist als Powerseller bei Ebay gelistet zu werden. So braucht man anstelle von 900 verkauften Produkten innerhalb von drei Monaten nur 100 Produkte pro Jahr. Dafür müssen die durchschnittlichen Bewertungen auch oberhalb von 4,4 anstelle von 4,0 liegen.

Die Änderungen sind die Idee des Ebay-Chefs John Donahoe, der seit zwei Jahren kräftig bei Ebay aufräumt und das Online-Auktionshaus auf mehr Qualität trimmen möchte.

Bild: PayPal Homepage, Cheon Fong Liew (Flickr)

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