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Duft-Handy: Das oPhone versendet Gerüche

Ein US-amerikanischer Forscher hat das oPhone entwickelt - das ist ein Mobilfunkgerät, welches Gerüche via Instantmessenger verschicken kann.

Gerüche - zum Beispiel von Blumen, frisch gebrühtem Kaffee oder einem guten Essen - lösen in Menschen ganz bestimmte Erinnerungen an Orte oder Erlebnisse aus. Künftig kann man diese Düfte auch mit dem Handy versenden: Der amerikanische Harvard-Professor David Edwards ein Duft-Handy entwickelt. Das oPhone ist ein Mobilfunkgerät, welches Gerüche an beliebige Adressaten verschicken kann.

Edwards revolutionäre Erfindung macht es möglich, Gerüche zu konservieren und dann zu kommunizieren. Das "odor phone" besteht aus einer einfachen ovalen Plastikbox und ist mit einem Geruchssensor plus Geruchsausgang ausgestattet. Drückt man einen Knopf, erwärmt sich ein Klebestreifen welcher Moleküle freisetzt und dann den Duft verströmt.

Der Prototyp des oPhones hat bisher vier Kaffeegerüche zu bieten: Espresso, Café Noisette, Café Latte und Mokka. Edwards plant aber, bis zu 400 Duftstoffe zu entwickeln, um somit einen Großteil aller Gerüche der Welt reproduzieren zu können. Ständige Geruchsbelästigung sei aber ausgeschlossen: Das Geruchs-Handy soll den Duft ausschließlich für den Adressaten ausströmen. Das Gerät soll zudem auf Wunsch die Gerüche in einer schnellen Reihenfolge abspielen - vergleichbar mit einem Musikplayer.

Eine Markteinführung des oPhones, das unter anderem von Danone Research sowie vom französischen Telekommunikationskonzern Orange finanziert wird, ist bereits für das Frühjahr 2014 geplant. Im Herbst 2013 soll aber noch ein zweiter Prototyp mit 16 Aromen präsentiert werden und erst danach wird das Gerät in Serie gehen.

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