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Droidcon Berlin: Programmvorschau 2013

Die Droidcon ist die größte unabhängige internationale Android-Developer-Konferenz. Entwickler haben hier die Möglichkeit, sich kennenzulernen und untereinander auszutauschen, sie können Kontakte zu großen und kleinen Unternehmen knüpfen und zahlreichen Vorträgen lauschen.

Zum fünften Mal findet die Droidcon in diesem Jahr vom 7. bis zum 10. April in Berlin statt. Ort der Veranstaltung ist das traditionsreiche (ehemalige) Kosmos-Kino auf der Karl-Marx-Allee in Berlin. Medienpartner ist Androidnext und die offiziellen Droidcon-Präsenzen für aktuelle Infos sind Facebook, Google+ und Twitter.

Es wird ganz allgemein um den Trend gehen, die Android-Entwicklung zu professionalisieren und der Fokus richtet sich auf Android als Betriebssystem für andere Geräte als nur Smartphones oder Tablets wie zum Beispiel der vendScreen oder die Navigationssysteme von Parrott, die beide auf Android setzen. Vor dem Kosmos-Kino wird eine öffentlich zugänglicher Android Games-Pavillon aufgebaut. Dieser soll als Showroom dienen und aktuelle Entwicklungen im Gaming-Bereich aufzeigen.

Diese Woche wird auf der offiziellen Droidcon-Seite das vollständige Programm des Events veröffentlicht, ein paar Programmpunkte stehen aber schon fest und die Veranstalter gewähren einen kleinen Ausblick auf einige geplante Vorträge:

Im Themenbereich der Entwickler-Tools wurde Hans Dockter verpflichtet, einen Vortrag über das Gradle Build-System geben. Er hat langjährige Erfahrung in der Projekt-Automatisierung, ist Gründer der Gradle Open Source Projekt und CEO von Gradleware.

Über Tools und deren Nutzung hält auch Facebooks Simon Stewart einen Vortrag. Er weiß, wovon er spricht: Die Facebook-App gehört zu den am häufigsten heruntergeladenen Android-Apps überhaupt und das macht die Weiterentwicklung zu einer komplexen Herausforderung. Simon stellt die Test- und Build-Tools von Facebook vor und wird den Entwickler-Workflow und die Struktur der Codebasis erläutern.

Von besonderer Bedeutung für diejenigen, die verantwortlich sind für die Fail-Safe-Anwendungen, ist die Rede von Bugsense Gründer und CEO Panagiotis Papadopoulos. Das Unternehmen analysiert die Ursachen der API Fehler in Android-Anwendungen durch die Verwendung von Crash-Daten.

CEO von Marakana Marko Gargenta befasst sich mit den verschiedenen Schichten der Sicherheit von Android und wie diese zusammenarbeiten. Er wird einen Überblick über die Sicherheitsarchitektur und die Dateisystem-Verschlüsselung geben und die sogenannte Device Policy Administration ansprechen. Marko hat Android mehr als 1.000 Entwicklern erläutert und Marakana im Jahr 2001 gegründet um Web-Technologien auch benachteiligten Jugendlichen, Minderheiten und Kindern aus ärmeren Stadtvierteln näherzubringen.

Überraschend - weil anders - wird die Präsentation von Dominik Helleberg (Inovex), Bernhard Hochstätter und Michael Krümmling ( beide Deutschen Telekom): Sie ließen Android auf einem E-Ink-Gerät laufen und werden über ihre Erfahrungen berichten, Teile des Produkts zeigen, die Veränderungen auf der Systemebene veranschaulichen und auf Verbesserungen am Framework hinweisen.

Last but not least: Googles Mike West (plus ein weiterer Sprecher von Google, aber wer das sein wird, wird erst diese Woche bekannt gegeben) lädt zu einem Gespräch über Chrome für Androide. Hoffentlich erfährt man dann auch Näheres zu den Gerüchten über Androide Apps, die im Inneren von Chrome OS laufen.

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