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Drohnen - das ist beim Einsatz zu beachten

Drohnen kannte man bisher nur aus dem militärischen Vokubalur, doch die fliegenden Maschinen werden auch immer mehr zu einem Privatvergnügen von Fans von ferngesteuerten Fluggeräten. Andere wiederum halten sie für eine nervige Ruhestörung. Was sie bei einem Flug einer Drohne alles beachten sollten, wird hier nun erklärt.

    The FAA / Twitter

Gesetzgebung

Man muss unterscheiden, ob die Geräte zum privaten Spaß oder zu kommerziellen Zwecken, etwa für Filmaufnahmen eingesetzt wird. Das Luftverkehrsgesetz (LuftVG) und die Luftverkehrsordnung (LuftVO) regeln dies und behandeln Drohnen als unbemannte Luftfahrtsysteme, sofern sie "nicht ausschließlich zur Sport- oder Freizeitgestaltung betrieben werden, sondern zu einem gewerblichen Zwecke genutzt werden".

Freizeit

Wenn Sie sich eine Drohne aus reinem Freizeitspaß angeschafft haben und es Ihnen Vergnügen bringt, sie fliegen zu lassen, dann brauchen Sie dafür keine Genehmigung. Es sei denn, Ihr Gerät wiegt mehr als fünf Kilogramm. Eine spezielle Schulung zur Steuerung müssen Sie ebenfalls nicht vorweisen. Und auch Ihre Kinder können die Fluggeräte in die Luft steigen lassen. Sie sollten dies aber als Erwachsener immer beaufsichtigen.

Kommerzielle Zwecke

Wenn Sie damit Film- oder Fotoaufnahmen machen wollen, dann brauchen Sie für den Flug eine Aufstiegsgenehmigung durch die jeweils zuständigen Landesbehörden. Halten Sie aber einen Mindestabstand von 1,5 Kilometern zu Flugplätzen ein. Außerdem gibt es noch Flugverbotszonen, das Regierungsviertel in Berlin gehört etwa dazu. Da ist in manchen Bundesländern auch das Überfliegen von Menschenansammlungen, Unfällen oder Atomkraftwerken verboten.

Bildrechte

Sollten Sie vorhaben, Fotos mit einer Drohne zu machen, dann passen Sie auf, dass keine Menschen darauf zu sehen sind, die nichts davon wissen. Vor allem, wenn Sie diese veröffentlichen wollen, könnte das massiven Ärger geben. Gebäude können Sie allerdings zu privaten Zwecken fotografieren. Und legen Sie sich eine spezielle Haftpflichtversicherung zu, denn durch eine Drohne verursachte Schäden und Folgeschäden werden ausdrücklich nicht von der normalen Haftpflicht gedeckt.

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