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Digitale Gerüchteküche auf Snopes.com

Gefakte Fotos und Videos, auch "Virals" genannt, sind im Internet zu einem ernst zu nehmenden Phänomen avanciert, auf der Seite Snopes.com werden alle diese Täuschungen, Altweibergeschichten und Fotomontagen ausführlich gesammelt und archiviert. So auch der bekannte Fake von Obama, der sein Telefon falsch herum benutzt.

Kurz nach dem 11. September 2001 machte ein Bild die Runde, auf dem ein Tourist auf dem Word Trade Center fotografiert wurde, während im Hintergrund das erste Flugzeug nahte. Wenig später hatte sich das Foto auf der ganzen Welt verbreitet und wurde schließlich als Fake aufgelöst. Solche Attrappen gibt es dank digitaler Bildbearbeitung zuhauf. Snopes.com hat sie alle zusammengetragen und verzeichnet neben Fotos, Mails und detaillierten Infos auch gleich den Grad der Wahrheit des Gezeigten. In fünf Stufen von wahr bis absolut falsch wird in den über 40 Rubriken jede Menge Mögliches und Unmögliches aufgelistet, das beim Betrachten den Atem stocken lässt.

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Namensgeber des Web-Angebots ist übrigens US-Autor William Faulkner, der einige Familien in seinen Romanen Snopes nannte. Bereits seit 1995 besteht die lustige Seite und ist damit das größte Web-Archiv seiner Art. Im Englischen heißen solche Geschichten "urban myths", also städtische Mythen. Doch es gibt auch viele wahre Situationen, so wie den Grizzly auf dem Golfplatz. Ob real oder Fake, snopes.com ist voller spannender Geschichten, Ideen und Gerüchte, von denen man manchmal auch gar nicht wissen muss, ob sie wahr sind oder der digitalen Gerüchteküche entsprungen sind.

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Quelle/Bild: snopes.com

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