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Die Webby-Awards – Der Oscar des Internets

Es ist die größte Auszeichnung, die eine Webseite oder ein Internetauftritt ergattern kann – sozusagen der Oscar im World Wide We: Die Rede ist von den Webby Awards, die seit 1996 jedes Jahr stattfinden. Und auch in diesem Jahr bestimmte eine vielköpfige Jury wieder die besten, schönsten und erfolgreichsten Seiten im Internet.

Dabei ist die Auswahlkommission der Webby Awards nicht nur vielköpfig, sie ist auch äußerst prominent besetzt. So sitzen in der Jury unter anderem der Musiker David Bowie, der Schöpfer der Simpsons, Matt Groening, der Gründer von Virgin Richard Branson und der sog. "Vater des Internets" Vint Cerf. Darüber hinaus findet man Juroren aus den Bereichen IT, Design oder Kommunikation.

Wirklich spannend aber sind die Webby Awards auch nicht unbedingt immer. Unter den Gewinnern stehen meistens schon bekannte Gesichter. So ging der Preis für die beste Homepage einmal mehr an den multinationalen Konzern Adidas, und als beste Newsseite wurde das Portal der britischen BBC ausgezeichnet.

Den Preis für den Aufsteiger des Jahres ging dagegen mit klarer Mehrheit an den Mikroblogging-Dienst Twitter. Erst machte das Zwitscherportal mit radikaler Aktualität beim Flugzeugabsturz im Hudson-River auf sich aufmerksam und wurde dann noch persönlich von Oprah Winfrey in ihrer berühmten gleichnamigen Show genannt. Auch keine Überraschung also. Wer es aber mit seinem Internetportal aber einmal in die Webby Awards schafft, der dürfte ausgesorgt haben.

Quelle/Bild: webbyawards.com

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