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Die Gewinner von 'YouTube Play'

Die Jury von 'YouTube Play' hat entschieden und 25 Clips zu den Gewinnern des groß angelegten Videokunstwettbewerbes gewählt. In Zusammenarbeit mit dem Guggenheim-Museum wurden die Werke nun an verschiedenen Orten der Welt ausgestellt und prämiert.

Das Projekt 'YouTube Play: A Biennal of Creative Video' sollte verdeutlichen, dass die größte Videoplattform neben Spaßvideos und Urheberrrechtsverletzungen vor allem auch echte Künstler birgt. Dem Aufruf folgte eine unglaubliche Resonanz, insgesamt wurden über 23.000 Videos aus 91 Ländern eingeschickt. Im September wurde bereits eine Shortlist von 125 Clips präsentiert, mit denen hat sich die Jury um prominente Künstler wie Hollywood-Regisseur Darren Aronofsky oder dem österreichischen Grafikdesigner Stefan Sagmeister im letzten Monat beschäftigte.

Die Jury war laut YouTube-Blog so begeistert von der Qualität der Clips, dass sie statt wie ursprünglich geplant 20 schließlich 25 Videos auszeichneten. Der Amerikaner Bryce Kretschmann hat mit 'Auspice' z.B. durch geschickte Überblendungen ein psychodelisches Konzert von Nachrichtensprechern geschnitten. Die in Berlin lebende Dänin Christen Bach wurde für ihre 8-Bit-Trennungsgeschichte 'Bear untitled - D.O. Edit' zwischen Bär und Jäger ausgezeichnet. Im musikalischen 'Birds on the Wires' des Brasilianers Jarbas Agnelli bilden Vögel auf Drahtseilen die Noten für ein Musikstück.

Einige der Gewinner von 'YouTube Play'

'Auspice' von Bryce Kretschmann (USA)

'Bear untitled - D.O. Edite' von Christen Bach (Dänemark)

'Birds on the Wires' von Jarbas Agnelli (Brasilien)

'Die Antwoord - Zef Side' von Sean Metelerkampg (Südafrika)


Ausgezeichnet wurden also sowohl originelle Ideen, als auch Schnitttechniken oder außerordentliche Arbeiten im Spannungsfeld von Rhythmik. Nancy Spector, Chefkuratorin und Vorsitzende der Jury nennt die Auswahl 'die ultimative YouTube-Playlist' und demenstprechend werden die Clips auch gefeiert. Bis zum Freitagabend werden die Arbeiten noch parallel in den Guggenheim-Museen in New York, Bilbao, Venedig und Berlin zu sehen sein. Von daheim kann man die Gewinner natürlich auch ganz bequem auf Youtube.com/play anschauen.

Vielleicht ist durch 'YouTube Play: A Biennal of Creative Video' ja die ein oder andere Karriere geboren, in jedem Fall macht die Aktion das Videoportal attraktiver für ernsthafte Künstler.

Bild: YouTube.com/play

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